Ministerpräsident Rainer Haseloff im Riverboat: Wer darf ihn "Hasi" nennen?

Leipzig - Am Freitag war Ministerpräsident Rainer Haseloff (66) im MDR-Riverboat zu Gast. Der "Staatshase" verriet, wie er romantische SMS an seine Frau verschickt und wohin es trotz Corona-Pandemie in den Sommerurlaub gehen soll. 

Der "Staatshasi": Rainer Haseloff findet, dass es schlimmere Spitznamen gibt.
Der "Staatshasi": Rainer Haseloff findet, dass es schlimmere Spitznamen gibt.  © Screenshot MDR Riverboat

Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt war bei seinem Besuch in der Talkende auf alle Eventualitäten vorbereitet und zeigte bereitwillig seinen "Hygienehaken", den er stets an seinem Gürtel trägt. 

"Das ist der Hygienehaken. Da hängt die Maske dran, hiermit kann man die Tür öffnen, damit die PIN eindrücken und hier mit dem kleinen Stift kann man im Restaurant seine Daten aufschreiben - mit dem eigenen Stift", erklärte er der ungläubigen Moderatorin Kim Fisher stolz. Als Ministerpräsident sollte man schließlich auf seine Gesundheit achten! 

Zum Stichwort Gesundheit und Regeneration hakt Kim Fisher auch gleich mal ein. "Wo wollen Sie denn Ihren Sommerurlaub machen?", will sie von Haseloff wissen. Und der bleibt pragmatisch: 

"Ich werde in der Region bleiben. Um auch erreichbar zu bleiben, wenn es nötig ist. Auf der anderen Seite fühlt man sich jetzt in Deutschland am sichersten. Wir haben es einfach am besten hinbekommen, muss man jetzt sagen", so der Politiker. Und den Urlaub wird er selbstredend mit seiner Gattin verbringen. Mit der ist Rainer Haseloff bereits seit 48 Jahren glücklich verheiratet. 

Das denkt der "Staatshasi" über seinen Spitznamen

Rainer Haseloff kam mit "Hygienehaken".
Rainer Haseloff kam mit "Hygienehaken".  © Screenshot MDR Riverboat

Werden aber auch heute noch Liebesbriefe an die Frau verschickt? 

"Ich schreibe Ihr E-Post, also SMS", berichtete Haseloff. Und ja, da darf auch das ein oder andere Emoji nicht fehlen!

"Zu meiner Frau natürlich der mit den Küsschen und Herzchen auf den Lippen. 

Wenn ich an etwas Schönes gedacht habe, dann kann ich das schon mal ankündigen mit einem Heiligenschein und manchmal mache ich auch den mit den großen Augen, wenn Sie mir eine Info schickt, irgendetwas Politisches, was mir durchgerutscht ist oder wo ich denke: Mein Gott, war das jetzt wieder nötig? Und dann kommt der mit den aufgerissen Augen", listete der Ministerpräsident auf.

Nicht nur seine Frau darf den 66-Jährigen im Übrigen liebevoll mit "Hasi" ansprechen. "Das war mein Spitzname schon immer seit dem Kindergarten. Der „Staats-Hase“ kam dann, seit ich Staatssekretär war. Da bekam ich dann auch so einen kleinen Hasen, der auf meinem Schreibtisch stand und ich bekam den Spitznamen erst später mit. 

Die Mitarbeiter sagen einem das ja nicht ins Gesicht. Solange man einen liebevoll klingenden Spitznamen hat, ist das doch gut", befand Rainer Haseloff. 

Titelfoto: Screenshot MDR Riverboat

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