Fahrzeug-Kontrolle in Leipzig: Da rückt sogar die Spezialeinheit an

Leipzig - Ein 42-jähriger Mercedes-Fahrer ist am Samstagabend in Leipzig durch Polizeibeamte sowie Kräfte der sogenannten lebEL-Gruppe (der Einheit für "lebensbedrohliche Einsatzlagen") einer Verkehrskontrolle unterzogen worden. Warum die Spezialeinheit dabei Unterstützung leistete? TAG24 hat die Antwort.

Ein 42-Jähriger ist am Samstag in Leipzig einer Polizeikontrolle unterzogen worden. Weil der Mann über einen Waffenschein verfügen soll, kam dabei sogar die lebEL-Gruppe zum Einsatz.
Ein 42-Jähriger ist am Samstag in Leipzig einer Polizeikontrolle unterzogen worden. Weil der Mann über einen Waffenschein verfügen soll, kam dabei sogar die lebEL-Gruppe zum Einsatz.

Die Ordnungshüter seien gegen 20.20 Uhr auf den Mann aufmerksam geworden, wie Polizeisprecher Philipp Jurke am Sonntag mitteilte. 

Während er mit seinem Mercedes AMG unterwegs war, soll er mehrere rote Ampeln missachtet, immer wieder in Schlangenlinien gefahren sein sowie auch sonst eine auffällige Fahrweise gezeigt haben.

Die Beamten nahmen daraufhin die Verfolgung auf, um eine Verkehrskontrolle durchzuführen. Gleichzeitig überprüften sie die Kennzeichen des Wagens im polizeilichen Auskunftssystem, wodurch sich ergab: Der Fahrer verfügt über einen Waffenschein.

Einsatzkräfte der lebEL-Gruppe, die sich gerade in der Nähe befanden, eilten darauf zur Unterstützung herbei. 

An der Ecke Arno-Nitzsche- und Meusdorfer Straße in Connewitz erfolgte die Kontrolle.

Drogenfahrt durch Leipzig: 42-Jähriger in Fachklinik eingeliefert

Der Mann soll nicht nur unter Drogeneinfluss gestanden haben. Auch eine geringe Menge Cannabis wurde bei ihm entdeckt.
Der Mann soll nicht nur unter Drogeneinfluss gestanden haben. Auch eine geringe Menge Cannabis wurde bei ihm entdeckt.

Da sich der 42-Jährige dabei laut Polizei zunächst unkooperativ zeigte, wurden ihm Handschellen angelegt.

Ein Atemalkoholtest sowie ein Drogentest ergaben zudem, dass der Mann unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (Cannabis) stand. Eine weitere geringe Menge des Rauschgifts soll bei der anschließenden Überprüfung entdeckt worden sein.

Die Beamten nahmen dem Mann den Führerschein ab. Anschließend wurde er zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht und später in eine Fachklinik eingeliefert.

Für seine Drogenfahrt muss sich der 42-Jährige nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Titelfoto: privat

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