Leipzigs OB Jung sorgt sich um Überleben der Innenstädte

Leipzig/Berlin - Der Präsident des Deutschen Städtetages, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung, sorgt sich wegen der Corona-Folgen um das Überleben der Innenstädte.

Jung könne keine Prognose abgeben, wie lange Kaufhäuser und kleine Händler die Belastung durch die Corona-Krise aushalten, sagte er.
Jung könne keine Prognose abgeben, wie lange Kaufhäuser und kleine Händler die Belastung durch die Corona-Krise aushalten, sagte er.  © Caroline Seidel/dpa

"Diese anhaltende Krise betrifft die Innenstädte noch einmal besonders schwer - Handel, Gastronomie, Kultur, einfach alles", sagte der SPD-Politiker in einem Interview mit dem Berliner "Tagesspiegel". 

Er könne keine Prognose abgeben, wie lange Kaufhäuser und kleinere Händler durchhalten werden.

Allerdings sei er zuversichtlich, dass die Menschen in die Innenstädte zurückkehren werden. 

Sie bräuchten Begegnungen und wollten die Plätze und Gelegenheiten dafür nicht missen, sagte Jung. 

Er sei auch überzeugt, dass die Städte wieder mehr Arbeiten und Wohnen in ihren Zentren ermöglichen müssten. 

Auch der Einzelhandel müsse wieder individueller werden. "Aber das ist ein längerer Prozess", sagte Jung.

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

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