Für die Connewitz-Cops: Kretschmer macht den Sternboten

Leipzig - Es ist die gefährlichste Polizeiwache im Freistaat: der Vorposten Connewitz. Nach zahlreichen Angriffen linker Chaoten bekamen die Beamten am Dienstagabend mal friedlichen Besuch. Sachsen-Regent Michael Kretschmer (45, CDU) gab sich die Ehre.

Mit einem großen Paket rückte Michael Kretschmer (45, CDU) in der Connewitz-Wache ein.
Mit einem großen Paket rückte Michael Kretschmer (45, CDU) in der Connewitz-Wache ein.  © Sebastian Willnow/dpa

Mit einer großen Kiste bahnte sich der Ministerpräsident den Weg in die Wiedebachpassage. Darinnen: ein Herrnhuter Stern, den Kretschmer den Beamten als Zeichen der Hoffnung überreichte.

Er wolle sich bei der Polizei bedanken, die in Leipzig und andernorts ein hartes Jahr hinter sich habe, sagte der Regierungs-Chef. Und wünschte der Wache mal ein ruhiges Silvester.

Die Polizeistation in dem linksalternativen Stadtteil ist immer wieder Ziel politisch motivierter Angriffe. Erst Ende November flogen in zwei Nächten aufeinander erneut Steine gegen die Fensterscheiben (TAG24 berichtete).

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Leipzigs Polizeichef Torsten Schultze (56) berichtete Kretschmer, dass im Zusammenhang mit sämtlichen Attacken im Laufe der Zeit acht Tatverdächtige ermittelt worden seien.

Gemeinsames Sterngucken: Leipzigs Polizeichef Torsten Schultze, Regierungschef Michael Kretschmer und zwei Beamten der Connewitz-Wache (v.l.) ist ein Licht aufgegangen.
Gemeinsames Sterngucken: Leipzigs Polizeichef Torsten Schultze, Regierungschef Michael Kretschmer und zwei Beamten der Connewitz-Wache (v.l.) ist ein Licht aufgegangen.  © Sebastian Willnow/dpa

Derzeit werde die Polizeistation besonders gesichert.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa

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