Lachen trotz Corona: 30. Lachmesse eröffnet in Leipzig

Leipzig - Vielen bleibt beim Thema Corona das Lachen im Halse stecken - die Macher der Leipziger Lachmesse lassen sich aber nicht entmutigen: Die 30. Ausgabe des Satirefestivals startet am heutigen Sonntag und läuft bis 25. Oktober unter Pandemie-Bedingungen.

Am heutigen Sonntag startet wieder die Lachmesse in Leipzig. Unter anderem sind wieder Auftritte in der Pfeffermühle geplant. (Archivbild)
Am heutigen Sonntag startet wieder die Lachmesse in Leipzig. Unter anderem sind wieder Auftritte in der Pfeffermühle geplant. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

 "Wir wollten nicht klein beigeben und sind dem Label als auch dem Publikum verbunden", sagte Harald Pfeifer vom Veranstalterverein. 

Auf Künstlerseite habe es zwei Absagen und eine Verschiebung gegeben. Zudem rechnen die Organisatoren mit etwa 40 Prozent weniger Besuchern wegen der coronabedingten Hygienekonzepte an den Veranstaltungsorten. Eine Absage sei aber nie in Frage gekommen, betonte Pfeifer. "Wer einmal absagt, hat die Unschuld verloren. Dann wird es auch für die kleinen Messen und Festivals schwierig wieder Sponsoren zu finden."

Ziel der Lachmesse sei es, alles was komisch ist und Lachen erzeugt in den verschiedenen Genres zu pflegen. Besonders am Herzen liegt dem Publikum laut Pfeifer das Politische im Kabarett. Dazu werden unter anderem Matthias Deutschmann, Pigor & Eichhorn und Wladimir Kaminer erwartet. 

Auch Lisa Eckhart, die zuletzt für kontroverse Debatten über Antisemitismus und Rassismus in ihren Texten gesorgt hatte (TAG24 berichtete), soll in Leipzig auftreten.

In den vergangenen Jahren hatten jeweils rund 20.000 Menschen das Satirefestival besucht.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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