"Vieles wird sich ändern": Leipzigs OB Jung äußert sich zu Maskenpflicht

Leipzig - Ab Montag gilt in Sachsen das Tragen einer Maske zur Abdeckung von Mund und Nase im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Einzelhandel als Pflicht. Grund genug für Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (62, SPD), sich mal wieder zu Wort zu melden und den Bürgern der Messestadt die neue Verordnung auf seine Art näher zu bringen.

Laut Leipzigs Oberbürgermeister Jung soll die Mundschutz-Pflicht keine Einschränkung sein.
Laut Leipzigs Oberbürgermeister Jung soll die Mundschutz-Pflicht keine Einschränkung sein.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

"Vieles wird sich ändern in den nächsten Tagen", beginnt der Oberbürgermeister in seinem neuesten Videostatement, das am Freitag auf Twitter veröffentlicht wurde. 

"Der Freistaat Sachsen hat eine neue Allgemeinverfügung auf den Weg gebracht. Damit verbunden ist die Lockerung in einigen Bereichen."

Damit einhergehend gilt ab Montag im Freistaat jedoch auch die Pflicht, sowohl im ÖPNV als auch in Geschäften Mund und Nase zu bedecken (TAG24 berichtete). 

"Im öffentlichen Nahverkehr wird es mehr Publikum geben, mehr Bewegung geben", so Jung. Dem Stadtoberhaupt zufolge geht es darum zu versuchen, "den anderen vor einer Infektion zu schützen."

Jung erklärte noch einmal, dass es sich bei dem Mundschutz nicht gleich um eine Atemschutzmaske handeln muss. 

"Das kann ein Tuch sein, das kann ein Halstuch sein, das kann ein Schal sein oder das kann eben auch eine einfache Maske sein, die man sich selbst angefertigt hat."

Auf Twitter wird die Verordnung aktuell noch mit Unverständnis aufgenommen. So heißt es unter dem Video beispielsweise: "Wo der Bund ein Gebot kommuniziert, wird in Sachsen eine Pflicht postuliert, die in Leipzig mit 'Nutzen Sie die Möglichkeit' beworben wird. Unfassbar."

Jung bat jedoch darum, der Verfügung offen gegenüberzutreten. "Es soll keine Einschränkung sein, sondern es soll der Versuch sein, die Infektionsausbreitung zu verhindern."

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

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