Ein Problem weniger: Leipzigs Robert-Schumann-Schule bekommt eine neue Sporthalle

Leipzig - Bisher mussten die Schüler auf die Sporthallen anderer Schulen zurückgreifen, doch damit ist nun Schluss: Die Robert-Schumann-Schule im Leipziger Stadtteil Alt-Lindenau soll endlich eine eigene Sporthalle bekommen.

Die neue Sporthalle soll im Juli 2023 fertiggestellt sein. (Symbolbild)
Die neue Sporthalle soll im Juli 2023 fertiggestellt sein. (Symbolbild)  © Mascha Brichta/dpa-tmn

Die Entscheidung dazu traf am Mittwoch die Verwaltungsspitze der Stadt. Demnach könnte - abhängig vom Beschluss des Stadtrates - bereits im Oktober 2021 mit den Rodungsarbeiten und dem Abbruch des alten, viel zu kleinen Sporthallen-Gebäudes begonnen werden.

Die Gesamtkosten des Projektes sollen bei rund 6,6 Millionen Euro liegen. Die Stadt müsse davon etwa 2,9 Millionen Euro übernehmen, hieß es in einer Mitteilung.

Die neue Sporthalle soll laut Baubürgermeister Thomas Dienberg (57, Bündnis 90/Die Grünen) optimale Bedingungen für Schüler und Lehrer bieten. 

"Würde sie nicht gebaut, müssten weiter die Sporthallen anderer ebenfalls sehr hoch ausgelasteter Schulen mitgenutzt werden", so Dienberg.

Die Robert-Schumann-Schule war im Jahr 1907 erbaut und 1996 saniert worden. 

Mittlerweile weist die Schule laut Stadtverwaltung jedoch nicht nur in Bezug auf die Sportflächen, sondern auch bei den naturwissenschaftlichen Fachunterrichträumen und der Schülerspeisung ein erhöhtes Flächendefizit auf. 

Bis Juli 2023 soll nun in einem ersten Schritt die neue Sporthalle auf dem Grundstück Lützner Straße 112 entstehen. Danach sei ein Umbau des Schulgebäudes vorgesehen, um die weiteren Mängel zu beheben.

Titelfoto: Mascha Brichta/dpa-tmn

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