So war der Herbst 2021 in Sachsen: Warm, zu trocken und mit Rekordwind

Leipzig/Offenbach - Relativ warm und zu trocken, so hat sich der Herbst 2021 laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in Sachsen präsentiert.

Selbst im Oktober sonnten sich Leipzigs Bürger noch auf den Wiesen der Parks. Der Herbst in Sachsen fiel in diesem Jahr deutlich zu warm und trocken aus.
Selbst im Oktober sonnten sich Leipzigs Bürger noch auf den Wiesen der Parks. Der Herbst in Sachsen fiel in diesem Jahr deutlich zu warm und trocken aus.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Nach einer vorläufigen Auswertung der Wetterdaten habe die Durchschnittstemperatur mit 9,5 Grad Celsius über dem langjährigen Vergleichswert von 8,7 Grad gelegen, teilte der DWD am Montag mit.

Mit knapp 120 Liter pro Quadratmeter fiel zudem weniger Niederschlag als in der international üblichen Referenzperiode zwischen 1961 und 1990 (155 Liter pro Quadratmeter). Dieser Vergleichswert ermöglicht laut DWD eine bessere Einschätzung des Klimawandels.

Die Sonnenstunden lagen in den Herbstmonaten September bis November mit 355 über dem Soll von 319 Stunden.

Einen Rekord bracht das Sturmtief "Hendrik II" am 21. Oktober an der Wetterstation in Dresden-Klotzsche: Dort wurde mit 119 Kilometer pro Stunde die höchste Windgeschwindigkeit im Oktober gemessen.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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