Büros, Läden, Wohnungen: Das soll alles auf dem Leuschner-Platz entstehen

Leipzig - Er war seit der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg unbebaut. Nun soll auch der Wilhelm-Leuschner-Platz wieder ein Teil des Leipziger Stadtzentrums werden.

Die Pläne zur Entwicklung des Wilhelm-Leuschner-Platzes nehmen immer mehr Gestalt an. Im Juni soll Leipzigs Stadtrat über den Entwurfsplan entscheiden.
Die Pläne zur Entwicklung des Wilhelm-Leuschner-Platzes nehmen immer mehr Gestalt an. Im Juni soll Leipzigs Stadtrat über den Entwurfsplan entscheiden.  © Jakob Fischer/123RF

Wie die Stadtverwaltung nun mitteilte, soll auf dem Rund sechs Hektar großen Areal Platz für alles vom Büro über Geschäfte bis hin zu Wohnraum geschaffen werden.

Besonders wichtig scheint dabei auch die Ansiedlung wissenschaftlicher Institutionen zu sein. "Es zeichnet sich ab, dass dem Leuschnerplatz eine besondere Rolle für das Wachstum der Universität und der Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Leipzig zukommen wird", hieß es in einer Mitteilung. 

Das Institut für Länderkunde treffe bereits erste planerische Vorbereitungen, die juristische Fakultät der Universität Leipzig soll einen Neubau erhalten und auch die Ansiedlung eines weiteren wissenschaftlichen Instituts sei möglich.

Im zentralen Baufeld soll eine Markthalle mit Einzelhandel, Gastronomie und Büros entstehen. Auch städtische Einrichtungen könnten an dieser Stelle Platz finden.

Der Entwurf des Bebauungsplans sieht zudem vor, dass ein Teil der Fläche für Wohnraum bereitgestellt werden soll. Der Freistaat Sachsen, der bereits das dreieckige südliche Baufeld zwischen Grünewaldstraße, Brüderstraße und Windmühlenstraße erworben hat, wolle sich überdies dazu bekennen, dass etwa 30 Prozent des Wohnraums einkommensschwachen Menschen vorbehalten wird.

Leipzigs Stadtrat soll im Juni über den Entwurf entscheiden. Anschließend wird der Entwurfsplan öffentlich ausgelegt.

Titelfoto: Jakob Fischer/123RF

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