Warnstreik bei BMW: Rund 1800 Beschäftigte legen Arbeit nieder

Leipzig - Vor den Toren von BMW in Leipzig haben nach Angaben der Gewerkschaft IG Metall rund 1800 Beschäftigte der Spätschicht mehr Lohn gefordert und die Arbeit niedergelegt.

Mit Fahnen, Fackeln und Bengalos haben BMW-Mitarbeiter am Montag das Werk in Leipzig verlassen und die Arbeit niedergelegt.
Mit Fahnen, Fackeln und Bengalos haben BMW-Mitarbeiter am Montag das Werk in Leipzig verlassen und die Arbeit niedergelegt.  © Jan Woitas/dpa

"Die Leute warten auf ein neues Angebot der Arbeitgeberseite", sagte ein IG-Metall-Vertreter am Montagabend in Leipzig.

Den Beschäftigten sei wichtig, dass es für einen Inflationsausgleich nicht nur zu einer Einmalzahlung komme, sondern auch zu einer Erhöhung in der Gehaltstabelle. Dies würde sich dann auch auf die Schichtzulagen auswirken.

Sachsens Metall- und Elektroindustrie zählt nach Angaben ihres dachverbandes Sachsenmetall rund 180.000 Beschäftigte.

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Ein Sprecher von Sachsenmetall wollte sich am Montag nicht zu dem Warnstreik bei BMW äußern und verwies auf Angaben vom Freitag, wonach bei einer anstehenden Verhandlungsrunde in Baden-Württemberg in dieser Woche zu offenen Fragen eine Einigung erzielt werden könnte.

Demnach sei das Ziel, eine mögliche Pilotvereinbarung zügig für das hiesige Tarifgebiet zu übernehmen.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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