Leipzigs OB Jung verurteilt Randalen "auf Schärfste"

Leipzig - Der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (62) verurteilt die Krawalle nach Hausbesetzungen in der Stadt "aufs Schärfste".

Leipzig Oberbürgermeister Burkhard Jung bei einer Pressekonferenz in Berlin.
Leipzig Oberbürgermeister Burkhard Jung bei einer Pressekonferenz in Berlin.  © Wolfgang Kumm/dpa

Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum habe mit den Besetzungen und gewalttätigen Auseinandersetzungen einen schweren Rückschlag erlitten, erklärte der SPD-Politiker am Samstag. 

"Man schafft keinen Wohnraum, indem man Polizisten angreift und Barrikaden anzündet", so Jung. 

Die wichtige Wohnraumdebatte werde nun deutlich schwerer, denn jetzt müsse erst verloren gegangenes Vertrauen zurückgewonnen werden.

In Leipzig hatte es an zwei Abenden hintereinander Ausschreitungen gegeben. Aus Demonstrationen am Donnerstag- und Freitagabend heraus wurden Polizisten angegriffen und mit Steinen beworfen. Dabei wurden laut Polizei mehrere Beamte verletzt. 

In zwei aufeinanderfolgenden Nächten war es in Leipzig zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Mehrere Polizeibeamte sollen dabei verletzt worden sein.
In zwei aufeinanderfolgenden Nächten war es in Leipzig zu gewalttätigen Ausschreitungen gekommen. Mehrere Polizeibeamte sollen dabei verletzt worden sein.

Die Demos hatten sich nach Hausbesetzungen gebildet, die jeweils von der Polizei beendet worden waren.

Titelfoto: Montage: Wolfgang Kumm/dpa

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