An Silvester darf wieder geböllert werden: Diese Aufräum-Regeln gelten in Leipzig!

Leipzig - Es kracht, blitzt, donnert und funkelt: Silvester-Feuerwerk. Um das neue Jahr lautstark und farbenfroh willkommen zu heißen, darf am 31. Dezember wieder geböllert werden. Doch ob Raketen, Knallerbsen oder Wunderkerzen - die beliebte Tradition verursacht auch eine Menge Müll. Diese Aufräum-Regeln gelten in Leipzig.

Auf dem Leipziger Augustusplatz treffen sich an Silvester traditionell viele Menschen zum gemeinsamen Feiern. (Archivbild)
Auf dem Leipziger Augustusplatz treffen sich an Silvester traditionell viele Menschen zum gemeinsamen Feiern. (Archivbild)  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

Ein Spaziergang am 1. Januar, um das Jahr 2023 zu begrüßen? Eine schöne Idee. Weniger schön: Dabei über leere Flaschen zu stolpern oder vorher erst mal aufwendig den Gehweg reinigen zu müssen.

Berge von herumliegenden Resten der vorangegangen Partynacht will am Morgen danach eigentlich niemand haben. Die Lösung ist einfach: Wer Abfall verursacht, räumt ihn auch wieder weg.

"Wir bitten die Leipzigerinnen und Leipziger sowie Gäste der Stadt, Feuerwerkskörper, Sektflaschen und alle anderen Überreste mit nach Hause zu nehmen und ordnungsgemäß zu entsorgen", so Thomas Kretzschmar, erster Betriebsleiter der Stadtreinigung Leipzig. "Abgebrannte Raketen, Böller, Wunderkerzen und so weiter gehören in den Restabfall. Sekt- und Weinflaschen sind in Glascontainern zu entsorgen."

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Da der Augustusplatz als beliebter Silvester-Treffpunkt gilt, werden an der Oper und am Gewandhaus sechs zusätzliche Glascontainer sowie zwei Abfallbehälter aufgestellt, wie die Stadtreinigung mitteilt.

Müll einfach liegen lassen? Das kann teuer werden!

Wichtig: "Bei der Entsorgung der Feuerwerkskörper sollte darauf geachtet werden, dass diese vollständig ausgebrannt und keine Glutreste mehr vorhanden sind. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sie zusätzlich in einem Eimer Wasser löschen", heißt es weiter.

Im öffentlichen Raum gelte das Verusacherprinzip. Liegengebliebener Müll könne nicht nur auf Kosten der Schmutzfinken entsorgt werden, auch drohten Ordnungswidrigkeit-Bußgelder von bis zu 100.000 Euro.

Sollte der Verursacher nicht ermittelt werden können, seien je nach Zuständigkeit entweder Stadtreinigung oder Grundstückseigentümer verantwortlich.

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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