Radaktivisten fordern: Diese Hauptstraße soll endlich eine eigene Radspur bekommen

Leipzig - Der Umweltschutzverein Ökolöwe, der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und Radaktivist:innen setzen sich für mehr Sicherheit für Leipziger Fahrradfahrer ein.

Der Umweltbund Ökolöwe fordert eine eigene Radspur am Ranstädter Steinweg.
Der Umweltbund Ökolöwe fordert eine eigene Radspur am Ranstädter Steinweg.  © Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

Während die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff hatte, haben Städte wie Berlin, Wien und Mailand es vorgemacht und die Weichen für einen neuen, zukunftsfähigen Stadtverkehr gestellt.

Um in Leipzig ebenfalls mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, übernehmen diese Aufgabe nun die Ökolöwen, der ADFC und Radaktivist:innen.

Eine entsprechende Forderung an Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, Radwege zwischen der Jahnallee und dem Innenstadtring anzulegen, blieb bislang unerfüllt. Deshalb wurden die Unterstützer der Vereine am Mittwoch selbst tätig und errichteten eine eigene Fahrradspur auf dem Ranstädter Steinweg.

"Wir müssen die Mobilitätswende auch in Leipzig voranbringen", sagt Matthias Uhlig, verkehrspolitischer Sprecher des Ökolöwen.

Seit 2018 fordern die Leipziger einen sichereren Radverkehr in der inneren Jahnallee. "Immer mehr Leipziger:innen fahren mit dem Rad von Lindenau in die Innenstadt. Sie müssen auch auf den letzten Metern zum Brühl sicher und komfortabel radeln können”, so Radaktivist Volker Holzendorf. Die Verlängerung über den Ranstädter Steinweg sei daher der logische nächste Schritt.

Mit Nachdruck fordern er und viele andere Leipziger: "Bauen Sie endlich eine Radverkehrsanlage im Ranstädter Steinweg, Frau Dubrau! Jetzt ist das möglich und es macht unser Leipzig lebenswerter!"

Titelfoto: Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.

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