Elefantenherde im Zoo Leipzig bekommt Zuwachs!

Leipzig - Nachdem jüngst zwei Elefantenkühe die Herde im Leipziger Zoo verlassen mussten (TAG24 berichtete), soll die Rüssel-Familie nun wieder Zuwachs bekommen. 

Die 37-jährige Kewa mit ihrem Sohn Edgar (4).
Die 37-jährige Kewa mit ihrem Sohn Edgar (4).  © Zoo Leipzig

Wie der Zoo am Montag mitteilte, soll das aktuelle Quartett um Elefantenbulle Voi Nam, Rani mit ihrem Jungtier Kiran und Don Chung  um den Familienverband von Leitkuh Kewa aus dem Tierpark Berlin erweitert werden. 

Neben der 37-jährigen Elefantenkuh ziehen somit ihre Töchter Thuza (11 Jahre) und Pantha (8 Jahre) sowie Sohn Edgar (4 Jahre) und Kewas Freundin Astra (40 Jahre) in die Messestadt.

"Die Berliner werden nach ihrer Ankunft Zeit zur Eingewöhnung haben, bevor wir beginnen werden, sie schrittweise mit unseren Elefanten zusammenzuführen", erklärte Seniorkurator Gerd Nötzold die bevorstehende, intensive Arbeit des Teams. 

Pfleger aus Berlin sollen dazu ebenfalls nach Leipzig kommen, um die Tiere bei der Eingewöhnung zu unterstützen.  

Von links nach rechts: Astra (40), Pantha (8), Edgar (4, im Hintergrund) und Thuza (11).
Von links nach rechts: Astra (40), Pantha (8), Edgar (4, im Hintergrund) und Thuza (11).  © Zoo Leipzig

Weitere "Transfers" in Leipziger Elefantenherde geplant

"Unser erklärtes Ziel ist es, eine gemeinsame Herde mit Perspektive und funktionierendem Sozialgefüge aufzubauen, um die Nachzucht der stark vom Aussterben bedrohten Tiere zu sichern", berichtete Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Die Zusammenstellung der neuen Herde sei in enger Abstimmung zwischen den beteiligten Zoos sowie dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm erarbeitet worden.

In den vergangenen Wochen hatten die Elefantenkühe Hoa und Trinh Leipzig in Richtung Neunkirchen verlassen, wo sie sich inzwischen gut eingelebt haben. Auch für den Elefantenbulle Naing Thein geht es noch ein Häuslein weiter, er wird die Messestadt in Richtung Kopenhagen verlassen, da in der neuen Herde bereits Elefantenbulle Voi Nam als männlicher Part auftritt. 

Elefantenkuh Saida bleibt vorerst in Leipzig, bis auch für sie eine optimale Lösung gefunden ist. 

Titelfoto: Zoo Leipzig

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