Lockerungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt: 800 Quadratmeter-Regel auf der Kippe

Halle (Saale)/Dresden - Hoffnungsschimmer für Geschäftsinhaber: Ministerpräsident Michael Kretschmer (44, CDU) und sein Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (66, CDU), wollen bei der Wiederöffnung von Geschäften von der umstrittenen 800-Quadratmeter-Regel abrücken.

Im Bergzoo Halle trafen die beiden Ministerpräsidenten aufeinander.
Im Bergzoo Halle trafen die beiden Ministerpräsidenten aufeinander.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Beide stimmten am Sonntag in Halle Punkte über mögliche Corona-Lockerungen für ein Treffen der Länder-Chefs mit Kanzlerin Angela Merkel (65, CDU) am 6. Mai ab. 

Demnach sollen größere Geschäfte öffnen dürfen, wenn sie Konzepte zur Steuerung der Besucherströme haben, so die beiden Länder-Chefs. Haseloff sagte, man müsse über Quadratmeter pro Kunde und einen kontrollierten Zugang reden. 

Kretschmer machte auch den Gastronomen Hoffnung. Man könne über schrittweise Lockerungen nachdenken, etwa indem man erst Außenbereiche öffne. 

Als Termin peile er dafür einen Zeitraum zwischen Himmelfahrt (21. Mai) und Pfingsten (31. Mai) an, so Kretschmer.

Online-Ticketverkauf auch für Zoos in Sachsen?

Zoos und botanische Gärten in Sachsen sollen ab 4. Mai wieder öffnen können. Das sei in der Staatsregierung so verabredet. Details müssten noch festgelegt werden. Klar sei, dass sich keine langen Schlangen bilden dürften und die Besucherzahlen begrenzt werden müssten. 

Beispielhaft könnten die Modalitäten in Sachsen-Anhalt sein: Im Bergzoo in Halle müssen die Besucher online Zeitkarten vorbuchen.

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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