Nach ersten Maßnahmen: Stadt prüft separaten Radstreifen auf Teil des Promenadenrings

Leipzig - Nachdem Teile des Promenadenrings in der Leipziger Innenstadt seit Ende April für Radfahrer wieder freigegeben worden waren, prüft die Stadt nun einen separaten Fahrradstreifen an zwei Stellen des Rings.

Der Promenadenring soll für Radfahrer noch besser und sicherer befahrbar sein - deswegen prüft die Stadt nun weitere Schritte. (Symbolbild)
Der Promenadenring soll für Radfahrer noch besser und sicherer befahrbar sein - deswegen prüft die Stadt nun weitere Schritte. (Symbolbild)  © Uli Deck/dpa

Wie das Verkehrs- und Tiefbauamt mitteilte, handelt es sich dabei um die Abschnitte zwischen der Gottschedstraße und der Rudolphstraße und der Lotterstraße und der "Runden Ecke". Noch in diesem Sommer soll die Prüfungsphase dafür beendet und ausgewertet sein.

"Dies entspricht klar den Zielen der Mobilitätsstrategie für Leipzig", sagte Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes zu der Maßnahme.

Um den bestehenden Radfahrstreifen in Richtung Süden fortführen zu können, ist eine Fahrspurreduzierung ab der Höhe der Bosestraße erforderlich.

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"Diese Reduzierung soll jedoch nicht dazu führen, dass es sich an der Kreuzung Dittrichring/Käthe-Kollwitz-Straße staut und dadurch der Nahverkehr behindert und querende Fußgänger und Radfahrer gefährdet werden", heißt es seitens des Verkehrsamts.

Um dem entgegenzuwirken, soll die Ampelschaltung am Goerdelerring umgestellt werden.

Nachdem Ende April neue Markierungen für den Fahrradweg und eine veränderte Ampelschaltung eingeführt worden waren, hatte es von einigen Initiativen und Organisationen Kritik geben - unter anderem wegen der Unterbrechungen und dem abrupten Ende der neuen Markierungen an der Gottschedstraße.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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