Obdachlose in der Kälte: Das können Leipziger tun!

Leipzig - In der Nacht zum Mittwoch sollen die Temperaturen in der Messestadt auf bis zu -20 Grad sinken. Für Menschen, die auf der Straße leben, ist das eine tödliche Gefahr.

Viele Obdachlose halten sich trotz der eisigen Kälte draußen auf. (Symbolbild)
Viele Obdachlose halten sich trotz der eisigen Kälte draußen auf. (Symbolbild)  © dpa/Marijan Murat

Die Stadtverwaltung Leipzig hat deswegen ein paar Tipps verfasst, wie man sich verhalten kann, wenn man bei den aktuellen Wetterverhältnissen eine obdachlose Person im Freien sieht.

"Das Sozialamt der Stadt Leipzig bittet die Leipzigerinnen und Leipziger, alle Personen, die sich obdachlos in Abrisshäusern, ungesicherten Unterkünften oder im Freien aufhalten, auf die entsprechenden Hilfsangebote hinzuweisen oder den Hilfebus oder das Sozialamt der Stadt Leipzig zu informieren", heißt es auf der Seite der Stadt. Eine Übersicht der Einrichtungen findet Ihr >>>hier.

Da sich aktuell viele Bürger beim Hilfebus melden, um Sachspenden abzugeben, bittet die Stadt darum, sich nur zu melden, wenn man konkrete Hinweise zu einer obdachlosen Person hat, die sich ungeschützt draußen aufhält. Diese Person sollte zunächst angesprochen werden, ob sie Hilfe brauche. Im Notfall sollte nicht gezögert werden, die 112 zu wählen.

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Sachspenden werden nach vorheriger Terminvereinbarung dienstags und mittwochs zwischen 10 und 16 Uhr in der Demmeringstraße 32 angenommen.

Die Mitarbeiter der Hilfebusses sind unter 01523 3661087 täglich zwischen 18 und 23 Uhr erreichbar. Allgemeine Anfragen beantwortet Projektleiter Tino Neufert unter tino.neufert@suchtzentrum.de oder unter 0175 675 80 41.

Titelfoto: dpa/Marijan Murat

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