Radfahren auf dem Promenadenring bald zumindest teilweise wieder möglich

Leipzig - Seit 2018 besteht ein Urteil des OVG in Bautzen, dass das Radfahren auf dem Promenadenring in der Leipziger Innenstadt möglich sein soll. Dieses wird nun endlich auch sichtbar umgesetzt.

Auf dem westlichen Ring gibt es neue Radweg-Markierungen und eine Umleitung des Radverkehrs - weitere Abschnitte sollen bald umgemodelt werden.
Auf dem westlichen Ring gibt es neue Radweg-Markierungen und eine Umleitung des Radverkehrs - weitere Abschnitte sollen bald umgemodelt werden.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Verkehrs- und Tiefbauamt in Leipzig am Dienstag berichtete, sollen am Donnerstag Markier- und Ausbauarbeiten für Radwege zwischen der Käthe-Kollwitz-Straße und der Nonnenmühlgasse beginnen.

Außerdem soll im Bereich Dittrichring und Martin-Luther-Ring ab dann auch Mischverkehr von Autos und Fahrrädern möglich sein. In der Zukunft sollen auch weitere Abschnitte des Promenadenrings Stück für Stück für den Radverkehr freigegeben werden - dies erfordere jedoch noch umfangreiche Planungen, so das Amt.

Den Planungen sei die Verzögerung der Umsetzung des Urteils geschuldet. Schließlich mussten einige Ampelanlagen neuprogrammiert werden, außerdem musste unter anderem die LVB und Akteure wie die Leipziger Polizeidirektion in den Prozess miteinbezogen werden.

"Das Oberverwaltungsgericht Bautzen hat uns mit seinem Urteil zur Unzulässigkeit des Radfahrverbots auf weiten Abschnitten des Promenadenrings eine klare Handlungsanweisung auferlegt, der wir planerisch seit dem Vorliegen des Urteils und nun erstmals für alle sichtbar gefolgt sind", freut sich Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes, über die aktuellen Fortschritte.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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