Mini-Kirche zieht für Millionen Euro aus Wald in Dorf um

Stiege  - Der Weg für den seit Jahren geplanten Umzug der denkmalgeschützten Stabkirche Stiege im Landkreis Harz ist geebnet.

Durch die Versetzung soll die mehr als 100 Jahre alte Holzkirche vor Vandalen geschützt werden, die das landesweit einmalige Gebäude in den vergangenen Jahren immer wieder mutwillig beschädigt haben.
Durch die Versetzung soll die mehr als 100 Jahre alte Holzkirche vor Vandalen geschützt werden, die das landesweit einmalige Gebäude in den vergangenen Jahren immer wieder mutwillig beschädigt haben.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Die für das Projekt veranschlagten eine Million Euro seien dank Förderern und Sponsoren zusammengekommen, teilte der Verein Stabkirche Stiege am Freitag mit. 

Voraussichtlich im nächsten Jahr soll die mehr als 100 Jahre alte Holzkirche aus ihrem abgelegenen Standort im Wald ins rund sieben Kilometer entfernte Dorf umziehen. In diesem Jahr solle der neue Standort nahe des Bahnhofs vorbereitet werden. Dann folgen Demontage, Restaurierung und Wiederaufbau, hieß es.

Die kleine Kirche war in der Vergangenheit immer wieder Ziel von Einbrüchen und Vandalen geworden und weist einige Spuren von Zerstörung auf. Mit der Versetzung will der Verein das Kleinod retten. 

Blick in das Innere der Stabkirche Stiege. Die denkmalgeschützte Holzkirche soll aus ihrem abgelegenen Standort im Wald in das einige Kilometer entfernte Dorf umziehen.
Blick in das Innere der Stabkirche Stiege. Die denkmalgeschützte Holzkirche soll aus ihrem abgelegenen Standort im Wald in das einige Kilometer entfernte Dorf umziehen.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Nach Angaben des Vereins ist die Kirche der einzige Sakralbau in Deutschland, der im norwegischen Drachenstil erhalten ist.

Titelfoto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa

Mehr zum Thema Leipzig Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0