"Straßenbahntangente Südsehne": Neue Trasse soll Westen und Osten von Leipzig verbinden

Leipzig - Die Stadt Leipzig möchte den Westen und den Osten Leipzigs durch neue Straßenbahn-Strecken verbinden. Dazu läuft nun zunächst eine Machbarkeitsstudie.  

Der Westen und der Osten der Stadt sollen durch neue Strecken besser verbunden werden. (Symbolbild)
Der Westen und der Osten der Stadt sollen durch neue Strecken besser verbunden werden. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Das Projekt "Straßenbahntangente Südsehne" soll laut dem Freistaat Sachsen die Region Leipzig nach dem Auslaufen der Braunkohleförderung stärken.

Bestehende Strecken des Leipziger Straßenbahnnetzes sollen in die Trasse eingebunden werden, teilte das Verkehrs- und Tiefbauamt mit. 

Ab September soll zunächst eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden. Mit deren Erstellung wurde die Schüßler-Plan Ingenieurbaugesellschaft GmbH beauftragt. Entwicklungspartner sind neben dem Verkehrs- und Tiefbauamt auch die Leipziger Verkehrsbetriebe. 

Ergebnisse der Studie sollen Ende des kommenden Jahres vorliegen und in die weitere Planung für das Infrastrukturvorhaben einfließen.

"Ich freue mich sehr, dass uns der Freistaat bei diesem für die städtische Verkehrsinfrastruktur so zukunftsweisenden Projekt unterstützt. Nur mit einem in allen Ortsteilen Leipzigs leistungsfähigen ÖPNV kann die Verkehrswende nachhaltig gestaltet werden", äußerte sich Michael Jana, Leiter des Verkehrs- und Tiefbauamtes.

Die Pläne zur "Straßenbahntangente Südsehne" sind Teil des Leipziger Nahverkehrsplanes und des erst im Juli vom Stadtrat beschlossenen Rahmenplans zur Umsetzung der Mobilitätsstrategie 2030

Hintergrund ist das enorme Bevölkerungswachstum Leipzigs, das immer größer werdende Anforderungen an die Infrastruktur der Messestadt stellt. 

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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