Test-Verweigerung, Versicherung: Das müsst Ihr zu den Corona-Tests an Flughäfen wissen

Leipzig - Dieses Jahr heißt es: Augen auf bei der Auswahl des Ferienortes! Seit Samstag gilt die Testpflicht für Rückkehrer aus Risikogebieten (TAG24 berichtete).

Den verpflichtenden Corona-Test zu verweigern kann teuer werden.
Den verpflichtenden Corona-Test zu verweigern kann teuer werden.  © Christoph Schmidt/dpa

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Muss ich mich gleich nach der Einreise am Flughafen testen lassen?

Das ist praktisch, aber keine Pflicht. Der verpflichtende Test muss innerhalb von 72 Stunden gemacht werden, ist auch beim Gesundheitsamt oder Hausarzt möglich. Auch ein aus dem Ausland mitgebrachter negativer Testnachweis in deutscher oder englischer Sprache wird anerkannt. Er darf aber höchstens 48 Stunden alt sein.

Was, wenn ich mit Zug oder Auto aus Krisengebieten zurückkehre?

Dann kann man sich auf Autobahn-Rastplätzen in der Nähe von Grenzübergängen oder auch an Flughäfen und Bahnhöfen testen lassen. Teststellen kann man unter der Servicenummer 116.117 erfragen.

Test verweigern, Versicherung: Das müsst Ihr zum Urlaub in Risikogebieten wissen!

Welche Strafe droht Test-Verweigerern?

Einreisenden, die sich trotz Aufforderung nicht testen lassen, müssen mit Bußgeldern in Höhe von bis zu 25. 000 Euro rechnen.

Was kostet der Test? Er ist kostenlos.

Kann mir mein Arbeitgeber verbieten, in ein Risikogebiet zu reisen?

Nein, aber der Staat hat das Recht, eine Testpflicht zu erlassen.

Kann ich mich gegen entstehende Kosten bei einer Sars-CoV-2-Infektion im Urlaub versichern?

Als erste Region Spaniens versichern die Kanarischen Inseln alle Besucher für den Fall einer Corona-Infektion während des Kanaren-Urlaubs. Die von der Regionalregierung abgeschlossene Versicherung deckt Rückflug, Kosten für Quarantäne-Unterkunft und medizinische Betreuung ab.

Wo erfahre ich, ob mein Urlaubsland aktuell als Risikogebiet eingestuft ist?

Über einen Link auf der Startseite des Robert Koch Instituts.

Mit diesen Tipps kann der geplante Sommerurlaub ja doch problemlos stattfinden.

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

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