Verdi-Warnstreiks gehen weiter: Öffentlicher Dienst legt am Mittwoch die Arbeit nieder

Leipzig - Nachdem bereits der öffentliche Nahverkehr und die Leipziger Kitas bestreikt worden sind (TAG24 berichtete), werden am Mittwoch Beschäftigte des Öffentlichen Dienstes ihre Arbeit niederlegen. 

Auch die Stadtverwaltung und die Stadtreinigung wird die Arbeit niederlegen. (Archiv)
Auch die Stadtverwaltung und die Stadtreinigung wird die Arbeit niederlegen. (Archiv)  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Montag mit. 

Zum Warnstreik aufgerufen sind tarifbeschäftigte Mitglieder der Stadtverwaltung Leipzig, der Leipziger Sparkassen und der Stadtreinigung, aus der Deutschen Nationalbibliothek, der Volkshochschule, dem Gewandhaus, der Oper, dem Schauspielhaus und der Musikschule. Zur Stadtverwaltung Leipzig gehören in diesem Fall auch nachgeordnete Einrichtungen, wie beispielsweise Kindertagesstätten, Horte und Schulen. 

Auch Zivilbeschäftigte der Bundeswehr und Mitarbeiter der Deutschen Rentenversicherung spricht die Gewerkschaft an. 

"Mit einem breitgefächerten Aufruf werden wir eine Vielzahl von Beschäftigten zur Arbeitsniederlegung aufrufen. Ein Zeichen an die Arbeitgebervertreter aus Bund und Kommunen, das vorgelegte Angebot einer gründlichen Prüfung zu unterziehen", heißt es seitens Sebastian Viecenz, dem Verdi-Bezirksgeschäftsführer für die Leipziger Region.

Ab 9 Uhr werden sich die Streikenden am Leipziger Volkshaus unter freiem Himmel treffen. 

Mit dem Streik fordern die Beschäftigten unter anderem eine Erhöhung der Tabellenentgelte um 4,8 Prozent, mindestens aber um 150 Euro monatlich, außerdem höhere Entgelte für Azubis, Studierende und Praktikanten und eine Tarifierung der Ausbildungsbedingungen für duale Studierende. 

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/ZB

Mehr zum Thema Leipzig Lokal:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0