"Riverboat": Ist Kim Fisher zu alt für den MDR?

Leipzig - Moderatorin Birgit Schrowange (62) quittierte vor Kurzem ihren Dienst beim Privatsender RTL - nach 25 Jahren! Der Grund: Sie wollte selbst entscheiden, wann sie geht. Ihr Sender gab ihr die Chance dazu, ganz anders soll es dagegen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern sein, findet sie. Muss sich Kim Fisher mit ihren 51 Jahren etwa bald von der Bildfläche verabschieden?

Kim Fisher zusammen mit ihrem Co-Moderator Jörg Kachelmann.
Kim Fisher zusammen mit ihrem Co-Moderator Jörg Kachelmann.  © Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

"Du hast ja Deine Fernsehkarriere nach so vielen Jahren freiwillig beendet“, meint Kim Fisher in der Sendung zu Birgit Schrowange. "Was für ein Freiheitsgefühl, das selbst zu entscheiden, oder?“ 

Und klar, Schrowange ist froh darüber, wie es gelaufen ist. "Das war mir sehr wichtig, das selbst zu entscheiden. Das Leben ist so ein 'Loslassen‘-Prozess. Ich finde, man sollte dann gehen, wenn es am Schönsten ist, man sollte das selbst definieren und es hat sich für mich nach 25 Jahren auch richtig angefühlt. Es hatte sich auch so einiges verändert bei mir, ich bin darüber hinaus gewachsen und es passte nicht mehr richtig zusammen. Es hat mir immer noch Spaß gemacht, aber es war richtig so, es aufzugeben.“

Hinter den RTL-Kulissen habe aber niemand gesagt, sie müsse gehen. "Wirklich nicht. RTL hält an seinen Gesichtern fest. Ulrike von der Groeben ist sogar noch ein Jahr älter als ich. Meine Kolleginnen sind alle seit vielen Jahren da und es hat noch niemand gehört: 'Du bist zu alt‘. Im Gegenteil zu den öffentlich-rechtlichen Sendern, da höre ich schon, dass man da etwas anders unterwegs ist.“ 

Und während Schrowange so erzählt, schwenkt die Kamera langsam auf Kim Fisher - die ist schockiert! "Liebe Kollegen, und warum schneidet ihr jetzt auf mich? Ich glaube, es hackt!“, schimpft sie lachend. 

"Aber Jörg, kannst Du Dich erinnern? Du hast immer zu mir gesagt: 'Mit 40 kommt die unsichtbare Hand, die nimmt einen dann vom Sender‘.“ Natürlich ist das nur Spaß. "Der MDR ist so toll wie RTL!“, findet Moderationskollege Jörg Kachelmann (61). 

Titelfoto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

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