Max Giesinger im Riverboat: Schule war für ihn die Hölle!

Leipzig - Sänger Max Giesinger (31) ist schon lange nicht mehr wegzudenken aus den Deutschen Charts. Seine Lieder erreichen und begeistern Millionen Menschen. Das war aber nicht immer so. An die Schulzeit hat der erfolgreiche Sänger keine guten Erinnerungen, er blieb sogar einmal sitzen. Dafür wird er heute von Riverboat-Moderator Jörg Kachelmann (61) um eine Sache schwer beneidet. 

Heute ein Star, früher gehänselt: Max Giesinger hatte es nicht immer leicht in der Schule.
Heute ein Star, früher gehänselt: Max Giesinger hatte es nicht immer leicht in der Schule.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

"Bei Ihnen ging es ja tierisch ab mit dem Erfolg. Was ich mich dann immer frage: Kameras und Erfolg sind ja auch etwas Charakterveränderndes für manche. Wie haben Sie sich konzipiert, dass Sie kein Arsch werden?“, wollte Kachelmann von dem Popsänger wissen. 

"Es gab einen sehr langen Weg, der mit sehr viel Scheitern belegt war, Absagen von Plattenfirmen und auch andere Absagen. Als es dann geklappt hat, war es wie ein Weltwunder und ich konnte mein Glück kaum fassen. Es war wie ein Lottogewinn."

Mit zwölf Jahren habe sich Max Giesinger immer wieder gesagt, dass er mit seiner Musik Erfolg haben wolle. "Aber ich wollte auch nicht abheben. Ich mochte nie Arroganz, ich konnte nie was mit Arroganz anfangen und habe mir das auch als Leitsatz mitgegeben: 'Ich will so nie werden.'"

Heute hänge er noch immer mit den Freunden rum, mit denen er früher Straßenmusik gemacht habe. "Seit 10 Jahren sind wir fest verbunden und wir halten uns gegenseitig auf dem Boden. Wenn einer durchdrehen würde, würden wir uns das auch direkt gegenseitig sagen.“ In der Schule allerdings war es nicht immer einfach für Max Giesinger. Im Schulbus wurde er gedisst. 

Max Giesinger im Riverboat: Mit einer 5 in Musik sitzen geblieben!

Dafür wird der Sänger heute nicht nur für seinen Erfolg als Musiker beneidet.
Dafür wird der Sänger heute nicht nur für seinen Erfolg als Musiker beneidet.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

"Ich glaube, ich war einfach sehr schüchtern und zurückhaltend. Da hatte ich noch nicht diese Festigkeit in mir selbst, das hat sich dann erst gelegt mit der Musik.“ Und dabei blieb er sogar einmal wegen seiner geliebten Musik sitzen!

"Schule war immer ein schwieriges Thema. Ich habe in den frühen Jahren die Schule immer mit peinlichen Momenten verbunden, weil ich dachte, ich bin einfach zu dumm für dieses Gymnasium. Dann habe ich irgendwann eine Klassenstufe wiederholt - weil ich eine fünf in Musik hatte. Das ist kaum zu glauben, aber ich konnte keine Noten lesen und war schlecht in Musiktheorie. Und dann kam ich irgendwann in eine Klasse, in der ich mich sehr wohlgefühlt habe und parallel lief das dann auch mit der Musik an und ich spielte erste Auftritte und ab da lief es dann gut, ich wurde immer selbstbewusster und extrovertierter.“

Heute ist er längst erfolgreich, verdient mit seinen Songs sein Geld. Vielleicht liegt der Erfolg ja auch an an seinem Gebiss? "Ich sehe bei Ihnen den regelmäßigsten Oberkiefer, seit es Oberkiefer gibt!“, befindet Kachelmann neidisch.

"Was musste ich erleiden dafür“, sagt Max lachend. "Fünf Jahre Zahnspange! Ich war der erste, der so eine lose Zahnspange hatte und hatte dann echt von zehn bis 13 die feste Zahnspange und dann knallte da beim Fußballspielen immer mal ein Ball drauf und es blutete alles. Aber als die dann raus war und die ersten Pickel auch verschwunden, da haben mich dann auch die ersten Interessentinnen bemerkt.“

Titelfoto: Britta Pedersen/ZB/dpa

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