Mitarbeiterin der Uniklinik Leipzig mit Coronavirus infiziert: Station macht dicht 

Leipzig - Am Montagabend wurde eine Mitarbeiterin der Uniklinik positiv auf das Coronavirus getestet. 

Für Patienten, die nicht in der Hautklinik behandelt werden, besteht keine Gefahr. 
Für Patienten, die nicht in der Hautklinik behandelt werden, besteht keine Gefahr.  © Hendrik Schmidt/dpa

Wie die Uniklinik am Dienstag mitteilte, war die Frau in der Klinik und Poliklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie tätig. Die Mitarbeiterin befindet sich mittlerweile in häuslicher Quarantäne, genauso wie fünf weitere Angestellte, die in engem Kontakt mit ihr waren. 

Weitere Kontaktpersonen werden aktuell recherchiert. In der Zeit schließt die Hautklinik ab sofort eine ihrer beiden Stationen und die Ambulanz. Die Maßnahme soll bis zum 24. März andauern. 

Der Betrieb der zweiten Station soll auch mit reduzierter Mitarbeiterzahl aufrechterhalten werden. Die Patienten der ersten Station werden schrittweise in den nächsten zwei Tagen entlassen. 

Alle weiteren Mitarbeiter der Hautklinik werden nun getestet, ob sie sich ebenfalls mit dem Virus infiziert haben. 

Danach soll bekannt gegeben werden, wann wieder wie viele Mitarbeiter für die zweite Station der Hautklinik zur Verfügung stehen. 

Der Betrieb der übrigen Kliniken und Einrichtungen der Uniklinik sei dadurch nicht gefährdet, genauso wenig wie andere Patienten oder Mitarbeiter. 

Mehr Infos zur Ausbreitung des Coronavirus findet Ihr in unserem +++ Live-Ticker +++. Genaueres zu der Situation in Leipzig lest Ihr hier

Die Mitarbeiter der Hautklinik müssen nun getestet werden. 
Die Mitarbeiter der Hautklinik müssen nun getestet werden.

Mehr zum Thema Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0