Nach "Querdenken"-Demo: Brennende Barrikaden und Chaos in Connewitz

Leipzig - Im Leipziger Stadtteil Connewitz hat es am Samstagabend Randale gegeben. Auf brennende Barrikaden und Steinwürfe reagiert die Polizei mit schwerem Gerät.

Die Polizei rückte in Connewitz mit Wasserwerfern an.
Die Polizei rückte in Connewitz mit Wasserwerfern an.

Randalierer haben am Samstagabend erneut die Polizei im Leipziger Stadtteil Connewitz angegriffen.

Die Scheiben der Polizeiaußenstelle Wiedebach-Passage wurden am Samstagabend beschädigt, wie Polizeisprecher Olaf Hoppe sagte.

Vor dem Gebäude lagen Pflastersteine. Zudem wurden auf mehreren Straßen in dem Stadtteil Barrikaden angezündet.

Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Vier Wasserwerfer fuhren auf. Damit wurden zum einen die Brände gelöscht.

Zum anderen drohte die Polizei in Durchsagen den Einsatz der Wasserwerfer an, sollten sich die Menschen auf den Straßen nicht friedlich verhalten.

Aus den Fahrzeugen heraus wurden zudem Videoaufnahmen gemacht. Ein Hubschrauber kreiste über dem Viertel.

Meldungen über Verletzte gab es zunächst nicht. Mehrere mutmaßliche Beteiligte wurden von den Polizisten gefasst. Der Einsatz in Connewitz lief am späten Abend noch.

Unklar war zunächst, ob und inwiefern es einen direkten Zusammenhang mit der "Querdenken"-Demonstration am Samstag in Leipzig (TAG24 berichtete) gab, sagte der Sprecher.

Diese wurden hauptsächlich zum Löschen der gelegten Brände genutzt.
Diese wurden hauptsächlich zum Löschen der gelegten Brände genutzt.
Zuvor waren mehrere Barrikaden in Brand gesetzt worden.
Zuvor waren mehrere Barrikaden in Brand gesetzt worden.

Am Freitag war die Polizei in dem Stadtteil bereits angegriffen worden, nachdem eine mutmaßliche Linksextremistin verhaftet worden war. Auch da flogen Steine.

Titelfoto: privat

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