Nach Schock-Fund in ICE am Leipziger Hauptbahnhof: Woher stammt der präparierte Stecker?

Leipzig - Nach dem Fund eines präparierten Steckers am Dienstag in einem ICE im Leipziger Hauptbahnhof sucht die Bundespolizei nach Zeugen und Hinweisen zu Auffälligkeiten.

Nachdem am Mittwoch in einem ICE am Leipziger Hauptbahnhof ein präparierter Stecker, der zu einem tödlichen Stromschlag hätte führen können, gefunden worden war, ermittelt die Polizei. (Symbolbild)
Nachdem am Mittwoch in einem ICE am Leipziger Hauptbahnhof ein präparierter Stecker, der zu einem tödlichen Stromschlag hätte führen können, gefunden worden war, ermittelt die Polizei. (Symbolbild)  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Mitarbeiter der Deutschen Bahn und vom Reinigungsunternehmen werden ebenso befragt wie Zeugen, so eine Sprecherin am Donnerstag auf Anfrage.

Der ICE kam nach ihren Angaben aus Frankfurt am Main (Hessen). Der Stecker war an den Enden abgeschnitten und bearbeitet und steckte in einer Steckdose zwischen zwei Sitzen.

"Er war so präpariert, dass es bei Berührung zu einem Stromschlag mit 230 Volt gekommen wäre", sagte die Polizeisprecherin. "Das kann lebensgefährlich werden."

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Der ungewöhnliche Gegenstand war einem Bahn-Angestellten aufgefallen. "Es ist nicht genau feststellbar, wann der Stecker angebracht wurde", sagte die Sprecherin der Bundespolizei.

Die Behörde ermittelt wegen des Versuchs der gefährlichen Körperverletzung gegen unbekannt.

Sie hatte noch am Abend vor präparierten Steckern in Zügen gewarnt. Wer so etwas in einer Bahn entdecke, solle umgehend die Bundespolizei informieren, hieß es.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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