Nach Tod von George Floyd: Solidarischer Protest auch in Leipzig

Leipzig - Nach dem gewaltsamen Tod des Afroamerikaners George Floyd (†46) wollen nun auch in Leipzig Demonstranten gegen rassistische Strukturen und Polizeigewalt - in den USA und in Deutschland - auf die Straße gehen.

Auch in München versammelten sich vergangene Woche bereits mehrere Demonstranten. (Archivbild)
Auch in München versammelten sich vergangene Woche bereits mehrere Demonstranten. (Archivbild)  © Twitter/No_Pasaran_Muc/privat

Unter dem Motto "Black Lives Matter - No justice no peace" rufen die Veranstalter bei Facebook zur Demonstration am kommenden Sonntag um 13 Uhr gegenüber des Hauptbahnhofs auf.

"George Floyd wurde von Polizisten ermordet. Seine Geschichte ist kein Einzelfall. Er ist einer von vielen", heißt es in dem Aufruf.

Doch auch in Deutschland sehe man ähnliche Probleme: "Institutioneller Rassismus ist aber nicht nur ein US-amerikanisches Problem" - die Organisatoren beziehen sich damit auf die Verbrechen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU).

"Ein internationales Problem, verlangt eine internationale Antwort."

George Floyd war am 25. Mai in Minneapolis gestorben - ein weißer Polizist hatte mehrere Minuten lang auf dem Nacken des unbewaffneten und fixierten Mannes gekniet.

Nach seinem Tod kam es zu Protesten und Ausschreitungen in mehreren Städten der USA und Ländern weltweit. So auch in mehreren deutschen Städten.

Titelfoto: Twitter/No_Pasaran_Muc/privat

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