Ohne Licht, dafür mit Handy: Radfahrer nach Verfolgungsjagd in Leipzig festgenommen

Leipzig - Verfolgungsjagd im Leipziger Stadtteil Paunsdorf: Eigentlich wollte die Polizei einen Fahrradfahrer nur wegen kleinerer Vergehen kontrollieren. Doch der 36-Jährige flüchtete - und wurde am Ende festgenommen.

Die Polizei wollte einen Radfahrer eigentlich nur wegen fehlender Beleuchtung kontrollieren: Am Ende wurde der Mann festgenommen. (Symbolbild)
Die Polizei wollte einen Radfahrer eigentlich nur wegen fehlender Beleuchtung kontrollieren: Am Ende wurde der Mann festgenommen. (Symbolbild)  © Jaromír Chalabala/123RF

Wie die Polizei Leipzig mitteilt, sei der Radfahrer am Montagabend gegen 22.45 Uhr ohne Beleuchtung und mit Mobiltelefon in der Hand auf der Riesaer Straße unterwegs gewesen.

Ein Beamter habe den 36-Jährigen daraufhin mehrfach zum Anhalten aufgefordert, doch der Radler habe die Flucht ergriffen.

Die Polizei habe den Mann schließlich auf einem Gehweg bremsen können, woraufhin der Flüchtige gestürzt sei und sich leicht verletzt habe.

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Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen wurde der eigentliche Grund für die Flucht schnell klar: Neben einem Messer habe der Deutsche 119 Cliptütchen mit Cannabis dabei gehabt.

Ein zusätzlicher Drogentest zeigte: Der Radfahrer war auf Methamphetamin. 

Der 36-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr, des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz und des Mitführens eines gefährlichen Gegenstandes ermittelt.

Titelfoto: Jaromír Chalabala/123RF

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