Planungsbeschluss: Leipziger Gottschedstraße 16 soll "Haus des Festivals" werden

Leipzig - Nach langem Hin und Her scheinen die Pläne zum Umbau der früheren Theaterspielstätte in der Leipziger Gottschedstraße 16 zum "Haus des Festivals" nun endlich Form anzunehmen. 

Die Gottschedstraße 16 soll zum "Haus des Festivals" werden.
Die Gottschedstraße 16 soll zum "Haus des Festivals" werden.  © Juliane Bonkowski

Wie die Stadt mitteilt, sei dazu ein Planungsbeschluss in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters gefasst worden, über den der Stadtrat allerdings noch befinden müsse.

Damit könne dann die "Ausgestaltung des Bauvorhabens beginnen. Dafür stehen bis 2022 insgesamt 550.000 Euro zur Verfügung", heißt es weiter.

Mehrere kulturelle Festivals sollen in dem innenstadtnahen Gebäude ein gemeinsames Quartier bekommen.

Der Jazzclub Leipzig e.V. soll demnach Hauptmieter mit fester Spielstätte und Gastronomie werden. Außerdem seien eine Geschäftsstelle und eine Künstlerwohnung des Vereins geplant.

Zudem sollen Arbeitsräume für die Leipziger DOK-Filmwochen GmbH, die Initiative Leipziger Jazzmusiker e. V., die Euro-Scene Leipzig, den Schumann-Verein e. V. und das Literaturfestival Leipziger literarischer Herbst entstehen.

Das Haus bleibe aber städtisches Eigentum.

Für Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Gründerzeithauses werde mit Baukosten von rund sechs Millionen Euro gerechnet, für die Fördermittel des Freistaates Sachsen beantragt werden sollen.

"Bis 2022 soll die Planung abgeschlossen sein, danach der Umbau angegangen werden", so die Stadt.

Titelfoto: Juliane Bonkowski

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