OB-Wahl in Leipzig: Gewinner Jung und Gemkow trennten nur 3300 Stimmen

Leipzig - Leipzigs alter und neuer Oberbürgermeister Burkhard Jung (61, SPD) hat im entscheidenden zweiten Wahlgang nur rund 3300 Stimmen mehr als sein ärgster Herausforderer Sebastian Gemkow (41, CDU) bekommen. 

Burkhard Jung (61, SPD, r.) hat seinen Posten als Leipzigs Oberbürgermeister knapp vor Herausforderer Sebastian Gemkow (41, CDU) verteidigt. 
Burkhard Jung (61, SPD, r.) hat seinen Posten als Leipzigs Oberbürgermeister knapp vor Herausforderer Sebastian Gemkow (41, CDU) verteidigt.   © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Wie die Leipziger Wahlleiterin für die OB-Wahl, Dr. Andrea Schultz, mitteilte, wurde in der Gemeindewahlausschusssitzung am Freitag das amtliche Ergebnis des entscheidenden Wahlgangs ermittelt.

Demnach entfielen auf Gewinner Jung 110.965 der 226.118 gültigen Stimmen, was einem Anteil von 49,1 Prozent entspricht. Gemkow erhielt 107.611 der Stimmen (47,6 Prozent). Erwartungsgemäß weit abgeschlagen landete Ute Elisabeth Gabelmann (PIRATEN) bei 7542 Stimmen (3,3 Prozent).

Im Vergleich zum vorläufigen Endergebnis am Wahlabend (1. März) lagen die Abweichungen jeweils nur im einstelligen Bereich.

Die Wahlbeteiligung habe bei 48,4 Prozent gelegen.

Im ersten Wahlgang am 2. Februar hatte sich noch überraschend CDU-Mann Sebastian Gemkow mit 31,6 Prozent der Stimmen vor Amtsinhaber Burkhard Jung (29,6 Prozent) durchgesetzt (TAG24 berichtete). 

Anschließend hatten sich fünf der acht Kandidaten nicht mehr für den zweiten Wahlgang aufstellen lassen. 

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