Re-Start der Regionalliga: Machen Berlin und der Winter alles kaputt?

Leipzig/Berlin - Der NOFV plant fürs erste Dezember-Wochenende den Re-Start der Regionalliga Nordost (TAG24 berichtete). Die entscheidende Frage: Macht Berlin alles kaputt?

Der Alfred-Kunze-Sportpark könnte noch eine Weile länger leer stehen.
Der Alfred-Kunze-Sportpark könnte noch eine Weile länger leer stehen.  © Picture Point/ Gabor Krieg

Uwe Dietrich, der Spielausschuss-Leiter des NOFV, weiß: "Nichts ist in Stein gemeißelt." Weil am Mittwoch die Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel wohl schärfere Maßnahmen im Kampf gegen Corona vereinbaren werden. Das könnte die Regionalliga, die ja keine reine Profiliga ist, betreffen.

Auch das Land Berlin könnte die zügige Fortsetzung des Spielbetriebs verhindern. Bis Ende November ist er hier sowieso nicht erlaubt. Ein Senats-Sprecher teilte dem MDR mit, dass danach ein Okay nur dann käme, wenn die Infektionszahlen "signifikant nach unten gehen". Ist damit wirklich zu rechnen?

Das Berliner Viertliga-Quartett BAK, TeBe, BFC und Lichtenberg ist jedenfalls gegen einen raschen Wiederbeginn - ebenso wie Lok Leipzig.

Geht's also im neuen Jahr weiter? Naja, wir haben bald Winter. Schnee, Matsch und Dauerregen sorgen in dieser Jahreszeit regelmäßig für Spielabsagen.

Deshalb macht der Vorschlag von Jürgen Neumann, Präsident des Bischofswerdaer FV, Sinn: "Wir sollten im Frühjahr die Hinrunde zu Ende spielen - und danach eine Auf- beziehungsweise Abstiegsrunde bestreiten." Oder sogar Play-offs und Play-downs wie im Eishockey. Cool!

Titelfoto: Picture Point/ Gabor Krieg

Mehr zum Thema Leipzig:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0