Rechte Parolen und Hitlergruß im Zug: "Asiatisch aussehende Reisende" wird zum Aussteigen aufgefordert

Leipzig - Sie skandierten rechte Parolen, zeigten den verbotenen Hitlergruß und forderten eine "asiatisch aussehende Reisende" zum Aussteigen auf: So haben sich ein 49-Jähriger aus der Region Leipzig und seine 30 Jahre alte Begleiterin am gestrigen Sonntagabend in einer Regionalbahn aufgeführt. Die Bundespolizei zog Konsequenzen.

Am Hauptbahnhof angekommen durften die rechten Unruhestifter jeweils eine Anzeige entgegennehmen.
Am Hauptbahnhof angekommen durften die rechten Unruhestifter jeweils eine Anzeige entgegennehmen.  © Stadt Leipzig

Wie die Bundespolizeiinspektion Leipzig mitteilte, seien die entsprechenden Beamten gegen 19 Uhr von einem zuständigen Zugbegleiter über die folgenschweren Belästigungen informiert worden.

Die beiden Reisenden seien zum Tatzeitpunkt stark betrunken gewesen.

Als der aus Dresden kommende Zug schließlich am Leipziger Hauptbahnhof angekommen sei, hätten die zuständigen Bundespolizisten Anzeige gegen den Mann und die Frau erstattet. 

Außerdem seien weitere Fahrgäste als Zeugen ausfindig gemacht worden.

Die Ermittlungen der Polizei zu dem Vorfall dauern an.

Titelfoto: Stadt Leipzig

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