Teil der Elbe gesperrt: Schiff in Kanal festgefahren

Rogätz - Ein Gütermotorschiff hat sich auf der Elbe festgefahren und beschäftigt derzeit einige Einsatzkräfte.

Mehrere Bergungsschiffe versuchen das Gütermotorschiff "Alasco" zu befreien.
Mehrere Bergungsschiffe versuchen das Gütermotorschiff "Alasco" zu befreien.  © Polizeiinspektion Sachsen-Anhalt

Wie die Polizei in einer Pressemeldung berichtet, passierte das Unglück am Mittwoch. 

Demnach blieb das Gütermotorschiff "Alasco" gegen 14.30 Uhr bei der Ausfahrt aus dem Rogätzer Stichkanal  auf die Elbe außerhalb der Fahrrinne aus bisher noch ungeklärter Ursache stecken. 

Aus eigener Kraft konnte sich das 100 Meter lange Güterschiff nicht befreien. Auch mittels Freischleppversuchen des Eisbrechers "Stier" war eine Bergung nicht möglich.

Laut Polizeiangaben werden derzeit zusätzliche Bergungsversuche unter Zuhilfenahme des Schleppers "Aland" und des Baggerschiffes "Status Quo II" unternommen. 

Die Elbe ist für die komplette Zeit der Bergung für die Schifffahrt in dem Bereich gesperrt.

Zu Personen- oder Umweltschäden sei es nicht gekommen.

Wie genau es zu dem Unglück kommen konnte, ist jetzt Teil der Ermittlungen der Wasserschutzpolizei.

Um die "Alasco" leichter zu machen, wurden tonnenweise Kies auf zwei weitere Schiffe umgeladen. 
Um die "Alasco" leichter zu machen, wurden tonnenweise Kies auf zwei weitere Schiffe umgeladen.  © Matthias Strauß

UPDATE, 15.30 Uhr: Nach rund 24 Stunden ist die Elbe wieder frei.  Da sich das 100 Meter lange Gütermotorschiff aus eigener Maschinenkraft und auch mittels Freischleppversuchen des Eisbrechers "Stier" nicht freifahren konnte, kamen der Schlepper "Aland" und das "Baggerschiff Status Quo II" vom Wasser- und Schifffahrtsamt, Außenbezirk Tangermünde, zu Hilfe. Um die "Alasco" leichter zu machen, wurden tonnenweise Kies auf die "Status Quo II" umgeladen. 

Im Anschluss wurde das havarierte Schiff nach Niegripp geschleppt. Seit dem Donnerstagnachmittag wird dort die Ladung wieder zurückgebaggert. Danach geht die Fahrt weiter an das ursprüngliche Ziel: Cuxhaven. Wie ein Mitarbeiter des betroffenen Schiffes mitteilte, wurde niemand verletzt. Es gab auch keine größeren Schäden an der "Alasco". Während der Bergungsarbeiten wurde die Elbe voll gesperrt. 

Die Ermittlungen zum Schiffsunfall sind durch die Wasserschutzpolizei aufgenommen und dauern an. 

Titelfoto: Polizeiinspektion Sachsen-Anhalt

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