Seen nahe Leipzig gesperrt: Einbau der Spundwände gestartet

Leipzig - Nach der Sperrung des Störmthaler und Markkleeberger Sees wegen Rissen an den Böschungen eines verbindenden Kanals hat am Mittwoch der Einbau von Spundwänden begonnen.

Sandsäcke und Beleuchtungsmasten stehen am Kanal zwischen dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See.
Sandsäcke und Beleuchtungsmasten stehen am Kanal zwischen dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Geplant ist nach Angaben des Bergbausanierers Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV) zunächst ein Sperrwerk aus zwei Spundwandriegeln im Abstand von 15 Metern.

In einem späteren Bauabschnitt werden drei weitere Riegel im Abstand von 20 Metern gebaut. Dadurch soll eine Wasserkaskade entsteht, welche die um vier Meter unterschiedliche Wasserhöhe zwischen den beiden Seen stufenweise absenkt. Bis Mitte Mai sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Der Landkreis Leipzig hatte Ende vergangener Woche die Nutzung des Störmthaler und Markkleeberger Sees bis Ende Mai untersagt. In dem verbindenden Kanal und nahe der Schleuse waren Risse in der Böschung festgestellt worden (TAG24 berichtete).

Mit einer Spundwand wird der Kanal zwischen dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See gesperrt.
Mit einer Spundwand wird der Kanal zwischen dem Markkleeberger See und dem Störmthaler See gesperrt.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Ein kompletter Zusammenbruch hätte nach Angaben von Sachverständigen weitreichende Überschwemmungen zur Folge - in den nördlichen Stadtgebieten von Markkleeberg bis hin nach Leipzig.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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