Sein Kanu trieb im Cospudener See: Wassersportler aus dem Erzgebirge ist bei Leipzig verschollen!

Leipzig - Im Leipziger Neuseenland wird ein Wassersportler aus dem Erzgebirge vermisst. Sein Kanu trieb am Samstag bei Sturm im Cospudener See. Von dem 49-Jährigen fehlt seither jede Spur.

Am Samstagabend und am Sonntag suchte ein Polizeihubschrauber den Cospudener See mit der Wärmebildkamera nach dem vermissten Kanufahrer ab.
Am Samstagabend und am Sonntag suchte ein Polizeihubschrauber den Cospudener See mit der Wärmebildkamera nach dem vermissten Kanufahrer ab.  © Daniel Förster

Ein Spaziergänger war am Samstagmorgen auf das mutmaßliche Unglück aufmerksam geworden. Am Hundestrand entdeckte er ein einsames Kanu, das bei stürmischem Südwestwind an das Nordostufer getrieben wurde. Er alarmierte die Polizei.

Beamte sicherten kurz darauf einen Rucksack mit Dokumenten in dem Boot. Nur von dem aus Marienberg stammenden Wassersportler fehlte jede Spur.

Die Polizei startete sofort eine große Suchaktion, an der neben Bodentruppen, Kräften der Wasserschutzpolizei am Abend auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers beteiligt war. Die Crew hatte wegen des Sturms nicht früher abheben können.

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Auch ein Fährtenhund kam zum Einsatz. Das Tier führte die Beamten zum Auto des Mannes, das auf Markkleeberger Seite in der Nähe des Hafens parkte.

Am Freitagabend soll der Vermisste noch von Zeugen gesehen worden sein.

Auch am Ostufer wurde nach dem Mann gesucht - in der Nähe des Hafens hatte er sein Auto geparkt.
Auch am Ostufer wurde nach dem Mann gesucht - in der Nähe des Hafens hatte er sein Auto geparkt.  © Alexander Bischoff

Auch am Sonntag suchte die Polizei mit einem tief über dem See kreisenden Hubschrauber nach dem Wassersportler. Bislang ohne Ergebnis.

Titelfoto: Alexander Bischoff; Daniel Förster / Montage

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