Skurrile Aufforderung an die Bundespolizei in Leipzig: "Bitte überprüfen sie meine Personalien"

Leipzig - Ein 38-Jähriger wendete sich am gestrigen Dienstagnachmittag mit einer sehr ungewöhnlichen Bitte an die Bundespolizei in Leipzig.

Die Polizei nahm den Mann fest. (Symbolbild)
Die Polizei nahm den Mann fest. (Symbolbild)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Diese Aufforderung hat die Beamten wohl ziemlich verdutzt: Ein 38-Jähriger sei bei der Bundespolizei in Leipzig aufgetaucht, habe seinen Reisepass übergeben und darum gebeten, seine Personalien zu überprüfen.

Wie die Bundespolizeiinspektion Leipzig mitteilt, hätten Beamte daraufhin die Daten des Leipzigers mit den Fahndungssystemen abgeglichen. Das Ergebnis: Sie verhafteten den 38-Jährigen.

Der Grund: Die Staatsanwaltschaft Leipzig soll den Mann bereits im März zur Festnahme ausgeschrieben haben - er war wegen Hausfriedensbruchs zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. 

Doch seine Haftstrafe hatte der Verurteilte nie angetreten!

Ob ihn das schlechte Gewissen plagte? Auf jeden Fall sitzt der 38-Jährige nun seit Dienstagabend in der JVA Leipzig.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

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