Stadt soll Möglichkeiten prüfen: "Leipzig-App" könnte künftig Bürokratie erleichtern

Leipzig - Am Mittwoch beschäftigte sich der Leipziger Stadtrat mit der sogenannten "Leipzig-App", die bürokratische Erledigungen für Leipziger zukünftig um einiges erleichtern könnte. 

Bis September 2021 soll ein Konzept der "Leipzig-App" vorliegen. (Symbolbild)
Bis September 2021 soll ein Konzept der "Leipzig-App" vorliegen. (Symbolbild)  © 123RF/ymgerman

Die CDU-Fraktion stellte am Mittwoch während der Ratsversammlung den Vorschlag seiner Partei vor. "Die aktuelle Corona-Pandemie zeigt, wie wichtig digitale Tools sind, die unseren Alltag erleichtern", heißt es im Stadtrat. 

Mit einer sogenannten "Leipzig-App" sollen auch nach der Pandemie Erledigungen wie Meldungen an die Stadtverwaltung, das Begleichen von Rechnungen und Mahnungen, das Bestellen eines Bibliotheksausweises oder andere bürokratische Tätigkeiten einfach über das Smartphone zu tätigen sein. 

Das spare Zeit, gegebenenfalls einen Anfahrtsweg ins Amt oder auch Papier, das zum Ausdrucken von Anträgen oder anderen Dokumenten nötig wäre. 

Wie der Stadtrat mehrstimmig beschloss, soll die Stadtverwaltung bis Ende September 2021 ein Konzept vorlegen, wie eine solche App aussehen könnte. 

Besonders wichtig war der CDU-Fraktion auch, dass es durch eine weitere Digitalisierung nicht zur Spaltung der Leipziger Bürger kommen könnte. "Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass jeder ein mobiles Endgerät zuhause hat", heißt es weiter. Deshalb sollen Projekte und Organisationen wie zum Beispiel "Hardware For Future" mit in die Planung einer App mit einbezogen werden. 

Titelfoto: 123RF/ymgerman

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