Das ändert sich in den nächsten zwei Jahren für Radfahrer in Leipzig

Leipzig - In den nächsten zwei Jahren soll sich bezüglich des Radverkehrs so einiges in Leipzig tun. 8,7 Millionen Euro will die Stadt in die Hand nehmen, um mehr Bürger zum Radfahren zu motivieren und den Verkehr auch sicherer zu machen.

Radfahren soll sich für die Leipziger lohnen und ungefährlicher werden.
Radfahren soll sich für die Leipziger lohnen und ungefährlicher werden.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Am Donnerstag stellte OB Burkhard Jung (SPD, 62) zusammen mit Baubürgermeister Thomas Dienberg (59) das "Aktionsprogramm Radverkehr 2021/22" in einer Online-Konferenz vor.

Mehr als 70 Maßnahmen sollen laut Stadtspitze in den nächsten beiden Jahren umgesetzt werden:

Darunter fallen der Bau neuer Radwege, die Sanierung alter Radwege, die Markierung weiterer Fahrradstraßen, das Errichten weiterer Fahrradbügel, der Ausbau von Dauerzählstellen und auch weitere Studien, die die Machbarkeit von beispielsweise Radschnellverbindungen oder einer Fahrradstation am Hauptbahnhof überprüfen sollen.

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Vor allem Unfallschwerpunkte wie die Jahnallee oder der Ring sollen neu gestreift oder mit Radverkehrsanlagen versehen werden.

Auch die Neue Linie in Richtung Markkleeberg soll für Seebesucher im Sommer saniert werden, neue Radfahrsteifen gibt es dann auch in der Wundstraße, der Riesaerstraße und der Karl-Heine-Straße.

"Modal Split": 20 Prozent der Leipziger bewegen sich mit dem Rad durch die Stadt

Dafür nimmt die Stadt 8,7 Millionen Euro in die Hand - vor allem kurzfristig wirksame Maßnahmen stehen im Fokus, um den Leipzigern gegenüber ein Zeichen zu setzen.

"In den vergangenen Monaten haben sehr viele das Fahrrad für sich als Verkehrsmittel entdeckt; ich bin mir sicher, dass viele dieser Menschen auch künftig auf das Rad nicht verzichten wollen. Als Stadt sind wir gut beraten, diese Entwicklung aufzugreifen und dem Radverkehr mehr Raum zu geben, ihn sicherer zu machen und das Fahrrad als klimafreundliches Verkehrsmittel weiter zu stärken", so OB Burkhard Jung dazu.

Laut dem sogenannten "Modal Split" der Stadt Leipzig nutzen rund 20 Prozent der Bürger das Fahrrad, um sich in der Stadt zu bewegen, so Jung. Dies kann und soll in den nächsten Jahren noch mehr werden.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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