Teures Stück Rasen zur Versteigerung in Leipzig: Ein Quadratmeter soll 175.000 Euro kosten!

Leipzig - Für ein Mindestgebot von 175.000 Euro wird in Leipzig ein Quadratmeter Rasen Ende Mai zur Versteigerung angeboten.

Reicht nicht mal zum Auslegen einer Picknickdecke, soll aber mindestens 175.000 Euro kosten: Dieses Stück Leipziger Rasen steht zur Versteigerung.
Reicht nicht mal zum Auslegen einer Picknickdecke, soll aber mindestens 175.000 Euro kosten: Dieses Stück Leipziger Rasen steht zur Versteigerung.  © Ralf Seegers

Im Katalog der Sächsischen Grundstücksauktionen AG wird die Mini-Immobilie "als Teil einer Grünfläche mit Rasenbewuchs" beschrieben.

Interessenten dürfte es jedoch schwer fallen, das Objekt mit der Flurstücknummer 1646/28 überhaupt genau zu inspizieren. "Die Grundstücksgrenzen des gefangenen Grundstücks sind vor Ort nicht erkennbar", heißt es im Katalog. Es sei der "wohl höchste Quadratmeterpreis Deutschlands".

Der Preis liegt allerdings weniger an dem Rasenstück an sich, sondern an den damit laut Grundbuch verbundenen Rechten.

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Denn mit dem Flurstück ist ein Nutzungsrecht an 30 Auto-Stellplätzen in einer Eigentumswohnanlage in den sogenannten Kaisergärten verbunden.

Das heißt, der Besitzer kann diese Stellplätze vermieten, wie Thomas Deckert vom Auktionshaus auf Anfrage erklärte. Das Nutzungsrecht sei unbeschränkt.

Die jährliche Nettomiete für diese Parkplätze wird mit knapp 12.000 Euro ausgewiesen, Tendenz steigend.

Um diese Parkplätze geht es: Mit dem Stück Rasen erwirbt der Ersteigerer die Nutzungsrechte für 30 Auto-Stellplätze.
Um diese Parkplätze geht es: Mit dem Stück Rasen erwirbt der Ersteigerer die Nutzungsrechte für 30 Auto-Stellplätze.  © Ralf Seegers

Insgesamt werden bei den Auktionen am 28. Mai und 1. Juni in Leipzig und Dresden mehr als 100 Immobilien aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern angeboten.

Titelfoto: Ralf Seegers

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