Trotz Corona: Leipziger Aktivisten planen Menschenkette auf der Sachsenbrücke

Leipzig - Eine Menschenkette in Zeiten von Corona? Das geht, aber nur mit Abstand! Leipziger Aktivisten planen für den morgigen Samstag eine Protest-Aktion im Clara-Zetkin-Park.

Für den morgigen Samstag ist eine Menschenkette auf der Sachsenbrücke geplant. (Archivbild)
Für den morgigen Samstag ist eine Menschenkette auf der Sachsenbrücke geplant. (Archivbild)  © Tobias Junghannß

Aktivisten der Leipziger Seebrücke fordern "Grenzenlose Solidarität statt Abschottung und Rassismus!" 

Bei Facebook rufen sie deshalb für den morgigen Samstag, ab 16 Uhr, dazu auf "von der Sachsenbrücke aus, am Fluss entlang in Richtung Rennbahn 'Scheibenholz'" mit orangener Kleidung eine Menschenkette zu bilden.

Der Grund für den Protest: Die Situation in griechischen Flüchtlingscamps. Die Demonstranten fordern die Evakuierung aller Betroffenen - bisher wurden lediglich 47 Kinder und Jugendliche in Deutschland aufgenommen.

Doch kann eine Menschenkette mit geplanten 300 Teilnehmern während der Coronakrise überhaupt funktionieren?

Um die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten, soll laut Veranstaltern ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden, außerdem sei das Tragen eines Mundschutzes Pflicht.

Mit all diesen Vorkehrungen sollte der Menschenkette also nichts mehr im Wege stehen - trotz Corona.

Titelfoto: Tobias Junghannß

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