Trotz Corona: Mit dem Christopher Street Day wird's in Leipzig wieder bunt

Leipzig - Auch in diesem Jahr wird in Leipzig wieder der Christopher Street Day (CSD) gefeiert - trotz der Einschränkungen durch das Coronavirus sollen vom 10. bis 18. Juli rund 30 Veranstaltungen gegen Sexismus, Homo-, Trans- und Interfeindlichkeit stattfinden.

Tausende von Menschen demonstrieren jedes Jahr am CSD in Leipzig.
Tausende von Menschen demonstrieren jedes Jahr am CSD in Leipzig.  © CSD Leipzig

"Wir hatten vieles ganz anders geplant, aber Corona hat auch unsere Pläne über den Haufen geworfen", erklären die Veranstalter.

Doch eine Absage sei nie in Frage gekommen, denn "gerade angesichts der besorgniserregenden Entwicklungen in einigen Nachbarländern" sei der CSD in diesem Jahr besonders wichtig.

Das bunte Programm aus Filmen, Workshops und Diskussionsrunden startet am 10. Juli um 16 Uhr mit dem traditionellen Hissen der Regenbogenfahne am Neuen Rathaus.

Statt großer Demo und Straßenfest auf dem Marktplatz soll in diesem Jahr eine Installation die Geschichte und Höhepunkte des CSD Leipzig zeigen. Zudem wird es Plakate mit Forderungen und andere Aktionen geben.

Ein weiteres Highlight: Per Livestream wird zum gemeinsamen feiern eingeladen - ganz digital! "Moderatorin und funkelnder Pridestern von 'CSD Leipzig Live' ist Jacky-Oh Weinhaus", kündigen die Macher voller Vorfreude an.

In diesem Jahr wird es wegen des Coronavirus einen etwas anderes CSD in Leipzig geben.
In diesem Jahr wird es wegen des Coronavirus einen etwas anderes CSD in Leipzig geben.  © CSD Leipzig

Der CSD wird jedes Jahr in vielen Ländern der Welt gefeiert. Er soll an den Aufstand von 1969 gegen Diskriminierung von Homosexuellen in der New Yorker Christopher Street erinnern.

Titelfoto: CSD Leipzig

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