Überfall am Kulki: Teenager werden gezwungen, ans andere Ufer zu schwimmen

Leipzig - Am Kulkwitzer See wurden am späten Freitagabend zwei Jugendliche Opfer eines Raubüberfalls.

Der Raubüberfall spielte sich im Ufer des Kulkwitzer Sees ab.
Der Raubüberfall spielte sich im Ufer des Kulkwitzer Sees ab.  © Ralf Seegers

Die heranwachsenden Männer (beide 17) waren in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 23.30 Uhr am Ufer des Kulkwitzer Sees bei der Lausener Straße unterwegs. 

Dort wurden sie von einer dreiköpfigen Gruppe junger Männer angesprochen und in ein Gespräch verwickelt, wie die Leipziger Polizei am Sonntag mitteilte. 

Dann ging alles ganz schnell: "Einer der jungen Männer bedrohte die Jugendlichen mit einer Waffe und forderte die Herausgabe ihrer Wertsachen", so Polizeisprecherin Sandra Freitag.

Die 17-Jährigen kamen der Aufforderung nach und sollten anschließend durch den See an das andere Ufer schwimmen. 

Nachdem sie dort in Höhe des Campingplatzes angekommen waren, wurden die beiden durch Urlauber aufgenommen, die daraufhin die Polizei verständigten. 

Die Beamten konnten die drei alkoholisierten männlichen Tatverdächtigen (20, 23 und 24) in der Nähe des Tatorts stellen und vorläufig festnehmen.

Während die beiden älteren Männer am Samstagvormittag entlassen wurden, musste der 20-Jährige, der die Geschädigten mit der Waffe bedroht hatte, vor einen Ermittlungsrichter treten.

Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Haftbefehl erlassen. Er wurde in eine Jugendstrafvollzugsanstalt eingeliefert.

Titelfoto: Ralf Seegers

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