Ungebremst in einen Audi geknallt! Doch Trunkenbold (44) setzt seine Fahrt fort

Leipzig - Diese Spritztour ging ordentlich daneben! Auf der Merseburger Straße im Leipziger Stadtteil Altlindenau hat ein 44-jähriger Audi-Fahrer Samstagnacht einen Unfall mit gleich drei weiteren Autos verursacht. Dabei waren diese alle am Seitenrand geparkt!

Rechts im Bild zu sehen: Der Audi des 44-Jährigen. Linker Hand befindet sich der Audi A4, den der Mann zuerst weggerammt hatte.
Rechts im Bild zu sehen: Der Audi des 44-Jährigen. Linker Hand befindet sich der Audi A4, den der Mann zuerst weggerammt hatte.  © Einsatzfahrten Leipzig

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, war der Mann kurz vor 23 Uhr mit seinem Audi A5 auf der Merseburger Straße in stadteinwärtiger Richtung unterwegs, als er zunächst ungebremst auf einen am rechten Seitenrand geparkten Audi A4 auffuhr.

Damit jedoch nicht genug, denn der Pkw-Rambo setzte seine Fahrt fort, kollidierte schließlich mit einem VW Golf und schob diesen auch noch auf einen VW Passat auf.

Der 44-Jährige wurde dabei leicht verletzt.

34.000 Euro Schaden

Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 44-Jährigen.
Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den 44-Jährigen.  © Einsatzfahrten Leipzig

Bei der Überprüfung des Mannes stellte die Polizei fest, dass dieser offenbar etwas zu tief ins Glas geschaut hatte. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0,89 Promille.

Die Beamten kassierten den Führerschein des Trunkenbolds und ordneten eine Blutprobenentnahme an. Gegen den Mann wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ermittelt.

Der entstandene Sachschaden wurde auf rund 34.000 Euro geschätzt.

UPDATE, 12.58 Uhr: Polizei korrigiert Promille-Wert

Die Polizei hat weitere Informationen zum Unfall auf der Merseburger Straße herausgegeben. Demnach ergab der Atemalkoholtest bei dem 44-Jährigen nicht, wie zunächst angegeben, einen Wert von 0,89 Promille, sondern 1,78 Promille!

Der Audi-Fahrer soll nach dem Crash ambulant behandelt worden sein.

Titelfoto: Einsatzfahrten Leipzig

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