Uniklinik Leipzig überwältigt: Welle der Hilfsbereitschaft nach Blutspende-Aufruf!

Leipzig - Völlig überrascht wurde die Blutbank des Universitätsklinikums Leipzig (UKL) nach eigenen Angaben von der Resonanz auf einen Aufruf zur Blutspende: Innerhalb einer Woche seien über 750 Spendewillige registriert worden, teilte das UKL am Mittwoch mit. 

Der Blutkonservenbestand der Uniklinik Leipzig hat sich vorerst stabilisiert. (Archivbild)
Der Blutkonservenbestand der Uniklinik Leipzig hat sich vorerst stabilisiert. (Archivbild)  © dpa/Jan Woitas

Unter den Spendern seien mehr als 150 Neuspender gewesen. Der Blutkonservenbestand der Blutbank habe sich damit etwas stabilisiert, wenngleich es noch keine Entwarnung geben könne.

"Wir sind überwältigt von dieser großen Welle der Hilfsbereitschaft. Insbesondere die Zahl an Spendern, die uns erstmalig unterstützt haben, freut uns hierbei ganz besonders. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Leipzigerinnen und Leipziger in diesen schweren Zeiten zusammenhalten und füreinander da sind", bedankte sich Reinhard Henschler, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin.

Aber: "Der Bedarf an lebensrettenden Blutprodukten bleibt weiterhin hoch", erklärte Henschler.

In den vergangenen Tagen hätten mehrere mobile Blutspendetermine abgesagt werden müssen. Dadurch fehlten der Blutbank zahlreiche Blutkonserven, die langfristig eingeplant gewesen seien. 

"Diese Ausfälle müssen wir anderweitig kompensieren, um die Versorgung der Patienten am UKL und in der Region bedarfsgerecht aufrechterhalten zu können." 

Blutspender seien deshalb weiter gefragt.

Mehr als 150 Neuspender meldeten sich bei der Uniklinik. (Archivbild)
Mehr als 150 Neuspender meldeten sich bei der Uniklinik. (Archivbild)  © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa

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