Verkehrsrowdy rast durch Leipzig und fährt Familie an

Leipzig - Am Dienstagabend meldete sich eine Familie mit einem ungewöhnlichen Anliegen bei der Polizei: Die Mutter und der Sohn (13) waren absichtlich von einem Auto angefahren worden. 

Die Polizei nahm den Verkehrsrüpel in seiner Wohnung fest.
Die Polizei nahm den Verkehrsrüpel in seiner Wohnung fest.  © 123rf.com/angelarohde

Gegen 18.30 Uhr meldete sich nach Angaben der Polizei eine 30-jährige Mutter bei den Beamten. Sie und ihr Sohn seien von einem Fahrzeug angefahren worden, so ihre Aussage. 

Vor Ort in Leipzig-Volkmarsdorf berichtete die Familie dann zusammen mit anderen Zeugen, dass ein VW Golf mit erhöhter Geschwindigkeit aus der Benningsenstraße kommend über die Ludwigstraße gerast sein soll. 

Dabei habe er die Kurve so stark geschnitten, dass er die Sperrfläche überfuhr und die Familie auf dem Bürgersteig zurückweichen musste. 

Der Vater der Familie hatte dann aus Reflex auf die Beifahrerseite geklopft, um den Fahrer auf sein Fehlverhalten hinzuweisen. Dieser hielt daraufhin an, drehte um und setzte mit seinem Auto zurück. 


Polizei stellt Verkehrsrowdy in Wohnung

Dabei erwischte er die Mutter und den Sohn mit der Stoßstange an den Beinen.

Der Fahrer flüchtete, konnte aber dann von den Beamten an seiner Wohnanschrift festgestellt und anhand von Zeugenaussagen identifiziert werden. Es handelt sich dabei um einen 28-jährigen Syrer.

Die Polizei ermittelt.

Titelfoto: 123rf.com/angelarohde

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