Weiteres A14-Teilstück wird im September frei

Dolle  - Die A14-Nordverlängerung in Sachsen-Anhalt wächst. Am 14. September wird der Abschnitt zwischen Colbitz und der Anschlussstelle Tangerhütte durch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) für den Verkehr freigegeben. 

Seit 2017 wird auf der A14 gebaut. (Symbolbild)
Seit 2017 wird auf der A14 gebaut. (Symbolbild)  © 123RF/ pramotephotostock

Das teilte Landesverkehrsminister Thomas Webel (CDU) am Rande eines Baustellenbesuches in Dolle (Bördekreis) mit. An dem knapp neun Kilometer langen Stück der Autobahn wird seit Sommer 2017 gebaut (TAG24 berichtete). 

Die Kosten betragen rund 92 Millionen Euro. Als ursprünglicher Fertigstellungstermin war November 2020 anvisiert. Der A14-Lückenschluss zwischen Magdeburg und Schwerin ist das derzeit größte Straßenbauprojekt Ostdeutschlands.

Zum 1. Januar 2021 übernimmt die neu gegründete Autobahn GmbH des Bundes die Verantwortung für deren Planung, Bau und Betrieb von den Ländern. In Sachsen-Anhalt betrifft das rund 500 Autobahnkilometer. 

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Bei dem Baustellenbesuch unterzeichneten der Vorsitzende der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes, Stephan Krenz, und Dirk Rasch als Vertreter der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt die Kooperationsvereinbarung. 

Mit ihr wird die neue Zuständigkeit für die Bundesautobahnen geregelt.

Trotz neuem Zeitplan: A14-Bau geht weiter voran

"Die Autobahngesellschaft ist auf gutem Kurs", sagte Krenz. Sachsen-Anhalt sei das erste Bundesland, mit dem die Kooperation komplett unter Dach und Fach sei. Rund 270 Beschäftigte der Landesstraßenbaubehörde werden zur neuen Gesellschaft wechseln, die künftig auch die Verantwortung für die acht Autobahn-Straßenmeistereien im Lande trägt.

Sitz der insgesamt 400 Mitarbeiter zählenden Niederlassung Ost, zuständig für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, ist Halle. Zweigstellen wird es in Magdeburg und Erfurt geben. Trotz des ambitionierten Zeitplans würden Projekte, wie der A14-Bau, durch den Übergang in die neue Struktur nicht beeinträchtigt, sagte Krenz. 

"Unser Ziel ist es, reibungslos weiterzuarbeiten."

Titelfoto: 123RF/ pramotephotostock

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