Werkstattbesitzer (†66) in Torgau erschlagen: Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Torgau - Bereits zum Jahreswechsel kam der polnische Kfz-Mechaniker Johann S. (†66) auf brutale Art und Weise in seiner Werkstatt in Torgau zu Tode. Nun erhebt die Staatsanwaltschaft Leipzig Anklage gegen den Tatverdächtigen

Auf dem Gelände der Kfz-Werkstatt des Opfers wurde sein Leichnam entdeckt. (Archiv)
Auf dem Gelände der Kfz-Werkstatt des Opfers wurde sein Leichnam entdeckt. (Archiv)  © Ralf Seegers

Dem heute 53-jährigen Polen wird vorgeworfen, am Morgen des 31. Dezember 2019 mehrfach auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen und eingetreten haben, woraufhin dieser kurze Zeit später verstarb (TAG24 berichtete). Das teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagnachmittag mit. 

Weiterhin müsse man davon ausgehen, dass der Tatverdächtige mit Tötungsvorsatz gehandelt habe, also den Tod von Johann S. zumindest billigend in Kauf genommen hatte. 

Zwischen dem Kfz-Mechaniker und dem Beschuldigten soll es vor der Tat zu einem Streit wegen einer Grundstücksangelegenheit gekommen sein. 

Deshalb werde nun wegen dem Verdacht des Totschlags und nicht wegen Mord ermittelt. 


Tatverdächtiger und Opfer standen in Geschäftsbeziehung

Der Tatverdächtige befindet sich seit seiner Festnahme noch immer in Untersuchungshaft.

Ein Angestellter hatte Johann S. am Morgen des 31. Dezembers 2019 tot auf dem Werkstattgelände zwischen Autos liegend aufgefunden. Eine Blutspur zog sich mehrere Meter. Nachdem man zunächst von einem Unglück ausging, ergab die Obduktion des Leichnams ein Verletzungsbild, was einem Gewaltdelikt entsprach. Wenige Tage später wurde der tatverdächtige 53-Jährige gefasst. 

Der Tatverdächtige  und Johann S. sollen eine Geschäftsbeziehung geführt haben. 

Titelfoto: Ralf Seegers

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