"Elefant, Tiger & Co.": Eine alte Dame sagt "Adieu!"

Leipzig - Große Veränderungen gab es in dieser Woche bei "Elefant, Tiger & Co." zu berichten. Die Schneeleoparden-Babys haben ihr erstes Festmahl genossen und Elefantenkuh Saida einen Umzug erlebt!

Elefantenkuh Saida hat sich aus dem Leipziger Zoo verabschiedet und lebt mittlerweile in Karlsruhe.
Elefantenkuh Saida hat sich aus dem Leipziger Zoo verabschiedet und lebt mittlerweile in Karlsruhe.  © Uli Deck/dpa

Nach 16 Jahren im Leipziger Zoo ging es für die alte Dame in eine neue Heimat: Karlsruhe.

Saida stand zuletzt allein. Anders als die anderen Leipziger Elefanten war sie nicht mit ihren Artgenossen warm geworden, die im vergangenen Herbst aus Berlin hinzugezogen waren.

"Uns gegenüber war sie immer sehr freundlich und lieb. Man konnte mir ihr gut kuscheln", sagte Tierpfleger Denny Geyer vor dem Abschied. "Sie ist uns allen ans Herz gewachsen. Wir sind schon ein wenig traurig."

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Die Nähe zu den Pflegern werde die 48-Jährige in ihrer neuen Heimat nicht mehr genießen können. Im Karlsruher Zoo gelte geschützter Kontakt, hieß es während der Sendung. Zwischen Pfleger und Elefant müsse stets eine Wand sein.

"Im neuen Zoo kann sie dafür eine neue Gemeinschaft bilden", so Denny Geyer. Saida trifft dort auf eine alte Bekannte: Elefantenkuh Jenny, mit der sie bereits im Hamburger Tierpark Hagenbeck gelebt hat. Ob sich die beiden verstehen werden, wird die kommende Zeit zeigen.

Zum Abschied gab es von den Pflegern noch einen Obstkorb als Wegproviant. Dann machte sich Europas derzeit größter Elefant (Saida ist 2,93 Meter groß!) auf die Reise.

Wie sich die alte Dame dort einlebt, soll in der kommenden Woche gezeigt werden.

Neue Reize für die Leoparden-Babys

Die Schneeleoparden-Babys scheinen gut zu wachsen. Mittlerweile probieren sie sich sogar schon an Fleischmahlzeiten.
Die Schneeleoparden-Babys scheinen gut zu wachsen. Mittlerweile probieren sie sich sogar schon an Fleischmahlzeiten.  © Zoo Leipzig

Aufregend wurde es in der aktuellen Folge auch für den Zoo-Nachwuchs. Die Tierpflegerinnen Maria Raitzig und Ronja Siegmund hatten für die Schneeleoparden-Babys nicht nur eine Fleischmahlzeit vorbereitet, sondern auch neues Spielzeug bereitgestellt.

Für Wochen waren die Kleinen zur Zeit der Aufnahmen alt. Die neuen Spielsachen sollen vor allem neue Reize für sie bilden.

Bevor sich die kleinen jedoch aus ihrem sicheren Zuhause trauen, musste zunächst Mama Chandra überprüfen, ob das auch in Ordnung geht. Wie ein Wachhund lag die junge Mutter vor ihren Kleinen. "Wenn Mama sagt: 'Seid lieber noch ein bisschen vorsichtiger', dann bleiben sie auch drin liegen", erklärt Pflegerin Ronja Siegmund.

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Über ihre Mahlzeit freuten sie sich so sehr, dass sie am ganzen Körper zitterten. "Da geht einem jedes Mal das Herz auf. Da ist der ganze Tag gerettet", entfährt es Kollegin Maria Raitzig.

Mittlerweile sucht der Zoo für die beiden übrigens auch Namen. Bis zum 31. Oktober können noch Vorschläge eingeschickt werden.

Die Gewinner erwartet jeweils eine Familien-Jahreskarte.

Titelfoto: Uli Deck/dpa

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