Plumplori-Wirrwarr bei "Elefant, Tiger & Co.": Tierarzt-Besuch endet in Verwirrung

Leipzig - In der neuen "Elefant, Tiger & Co."-Folge drehte sich das Geschehen unter anderem um die zuckersüßen Plumplori-Zwillinge, die im Februar im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickten.

Die Plumplori-Zwillinge Cuc und Phuc erblickten im Februar das Licht der Welt. Beim Tierarzt sorgten sie erstmal für große Verwirrung.
Die Plumplori-Zwillinge Cuc und Phuc erblickten im Februar das Licht der Welt. Beim Tierarzt sorgten sie erstmal für große Verwirrung.  © Screenshot/ARD-Mediathek

Bisher lebten sie mit Mama Sue zusammen, die ihre beiden Kinder rührend umsorgte. Nun war es aber langsam an der Zeit, Sue von ihren mütterlichen Pflichten zu entlasten und ein für alle Mal die Geschlechter der Zwillinge zu klären.

Ein Besuch bei Zoo-Tierarzt Dr. Bernhard sollte für Klarheit sorgen, und so machten sich die Pflegerinnen Martina und Dana mit den frisch getauften "Cuc" und "Phuc" auf den Weg.

Dass ausgerechnet die beiden Pflegerinnen für den Transport-Job ausgewählt wurden, hat einen bestimmten Grund: Sie haben normalerweise nichts mit den Plumplori zu tun. So wird verhindert, dass die Tierchen den ungeliebten Tierarzt-Besuch mit ihren "Stamm-Pflegern" assoziieren. "Wir sind freiwillig die Bösen", erklärte Dana.

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Diese Strategie hatte aber auch ihre Nachteile: Dana und Martina hatten Schwierigkeiten, die zwei Plumplori auseinanderzuhalten, weshalb sie sich an deren Streifen auf der Stirn orientierten. Phuc hat zwei weiße Streifen auf der Stirn, Cuc nur einen Strich. Bombensicheres Konzept, oder nicht?

Nachdem Dr. Bernhard die beiden Tierchen gechippt und festgestellt hatte, dass es sich bei Phuc um ein Männchen und bei Cuc um ein Weibchen handelte, folgte der Schreck: "Ich will ja nichts sagen, aber das ist halt die mit den zwei Spitzen."

Kurzerhand musste also umgedacht werden. Das Endergebnis: Die Pflegerinnen warfen ihr "Streifen-Konzept" über den Haufen und tauschten einfach die Namen der beiden Plumplori. Wenig später verließen der männliche Phuc und die weibliche Cuc dann in getrennten Boxen die Tierarzt-Praxis.

Nach einiger Verwirrung und Verwechslung einigten sich die Pflegerinnen auf folgende Lösung: Die weibliche Cuc hat zwei Streifen auf dem Kopf, der männliche Phuc nur einen Streifen.
Nach einiger Verwirrung und Verwechslung einigten sich die Pflegerinnen auf folgende Lösung: Die weibliche Cuc hat zwei Streifen auf dem Kopf, der männliche Phuc nur einen Streifen.  © Screenshot/ARD-Mediathek

Phuc und Cuc gehen ab sofort getrennte Wege

Wieder in den hinteren Gehegen des Gondwanalandes angekommen, hieß es Abschied nehmen für die beiden Geschwister: "Die Zuchtsaison geht irgendwann los und bei solchen kleinen Tieren ist es natürlich so, dass sie relativ zeitig geschlechtsreif werden", erklärte Dr. Bernhard.

Und so wanderten Phuc und Cuc in zwei unterschiedliche Gehege, in denen sie ab sofort alleine leben dürfen. Auch ihre Eltern befinden sich aktuell noch in zwei getrennten Käfigen, sollen aber bald für eine neue Zucht wieder vereint werden.

Wenn Ihr wissen wollt, was abgesehen von den Plumplori noch bei "Elefant, Tiger & Co." los war, könnt Ihr die Folge in der ARD-Mediathek nachgucken.

Titelfoto: Screenshot/ARD-Mediathek

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